Unternehmensanleihen: Langsamer Start der EZB-Firmenbondkäufe

Unternehmensanleihen: Langsamer Start der EZB-Firmenbondkäufe

, aktualisiert 25. Mai 2016, 13:20 Uhr
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Die Währungshüter hatten im März beschlossen, Firmenbonds mit guter Bonität in ihr Wertpapier-Kaufprogramm aufzunehmen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die EZB wird Insidern zufolge im kommenden Monat mit ihren Käufen von Firmenanleihen in kleinem Umfang starten. Vor allem Unternehmen aus Italien und Spanien soll der Zugang zu Kapital erleichtert werden.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) wird Insidern zufolge im kommenden Monat mit ihren Käufen von Firmenanleihen wahrscheinlich zunächst auf kleiner Flamme starten. Danach solle, sobald das Angebot wachse, der monatlichen Kaufumfang allmählich auf fünf bis zehn Milliarden Euro erhöht werden, heißt es aus Notenbank-Kreisen.

Die Währungshüter hatten im März beschlossen, Firmenbonds mit guter Bonität in ihr billionenschweres Wertpapier-Kaufprogramm aufzunehmen. Damit will die EZB die Kreditbedingungen für Unternehmen verbessern, diese zu Neuemissionen anregen und so der Wirtschaft der Euro-Zone zusätzliche Impulse geben.

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Der Markt für Firmenanleihen, die die EZB-Bonitätsvorgaben erfüllen, wird von Experten aktuell auf rund 600 Milliarden Euro eingestuft. Emittenten sind zu einem großen Anteil Unternehmen aus Frankreich und den Niederlanden. Für sie stellt der Zugang zu Finanzmitteln aktuell kein Problem dar.

Die EZB hoffe aber, dass es auch in anderen Ländern wie Italien und Spanien durch das Programm zu mehr Neuemissionen komme, sagten die Insider. Zudem sollen auch kleinere Unternehmen, die bislang vor allem auf Bankkredite zur Unternehmensfinanzierung setzten, zur Ausgabe von Anleihen angeregt werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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