Jeder Student der Volkswirtschaft kommt an Robert Mundell nicht vorbei: Der 79-jährige gehört zu den bedeutendsten Makroökonomen des vergangenen Jahrhunderts. Der Kanadier entwickelte zahlreiche Standardmodelle – unter anderem die Theorie der optimalen Währungsräume -, entwarf für die USA das Wirtschaftsmodell der Reaganomics und gilt als Vordenker der europäischen Währungsunion. 1999 bekam für seine Grundlagenforschung zu Wechselkurssystemen den Nobelpreis. Der exzentrische Ökonom lebt heute in einem abgelegenen Schloss in Italien.

Der Artikel über Karl Marx ist sehr gut recherchiert.
In Kurzfassung versucht der Autor mit Erfolg die Leistung von ihm darzustellen.
In einem Punkt kann ich allerdings den Standpunkt des Autors nicht teilen.
Das Proleteriat stellt er keinswegs statisch dar, sondern als Inhaber der "Ware Arbeit". Es ist für ihn eine wesentliche Bezeichnung wie auch zum Bsp. das Kapital, sicherlich auch gefangen in seiner Zeit.
Er konnte sich wohl noch nicht vorstellen, dass ein Arbeiter auch mal Aktien kauft.
Als Aktienbesitzer verhält er sich doch aber genau wie der Kapitalist und will aus der Aktie eine hohe Dividende, im schlimmsten Fall hält er in seinem Depot Aktien von seiner Firma, die gerade Personalabbau plant.
Eine Besonderheit stellt die hohe Form der Sozailpartnerschaft einer Beteiligung an der Firma, in der der Arbeiter tätig ist.
Aber auch hier kann man die Wesensmerkmale des Kapitalisten und des Proleteriats herausarbeiten
MfG J.Plän

Die Überlegungen und Erkenntnisse von Keynes für die Anwendung durch die Volkswirtschafts-Politik gelten nach wie vor. Sie wurden jedoch leider von der Politik nicht richtig verstanden, missbraucht und zum Schaden vieler Länder falsch interpretiert.