…dem Opel Ampera. Der technische Zwillingsbruder des Chevrolet Volt wurde im ersten Quartal 250 Mal abgesetzt. Das ist nur gut ein Prozent der weltweit verkauften Volts und Amperas. Am Produkt selbst kann das geringe Interesse in Deutschland nicht liegen, denn der Ampera ist ein Auto, das die meisten Alltagsstrecken (bis 80 Kilometer) elektrisch und kostengünstig schafft, dank des zusätzlichen Benzinmotors aber auch alle Vorzüge eines herkömmlichen Autos der Golf-Klasse hat. Was die Kunden abschreckt, ist wohl eher der Anschaffungspreis (43.000 Euro) und die Frage, wie viel so ein Auto nach ein paar Jahren noch Wert ist.

Was ist mit Norwegen? Dort waren gemäß Reuters im Februar 3% der Neuzulassungen elektrisch.

In den 50000 sogen. Elektroautos, die angeblich zwischen 2009 und 2011 weltweit zugelassen wurden, sind höchstwahrscheinlich Hybrid-Autos mitgezählt worden. Wie kommt McKinsey zu solchen Zahlen? Zumindest sollten die Modelle und Anmeldungen pro Land genannt werden. In Deutschland wurden 2012 gerade mal ca. 4000 angemeldet, davon nur 103 von Privatpersonen der Rest von Firmen u. Behörden oder zu Vorführzwecken - ein weiter Weg zu 30000 !!