Genfer Autosalon: Die Highlights im Rundumblick

Genfer Autosalon: Die Highlights im Rundumblick

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Der VW Arteon wird das neue Top-Modell der Wolfsburger.

Die Hochglanz-Fotos neuer Autos zeigen nur die halbe Wahrheit. Einen viel besseren Eindruck gibt eine Sitzprobe. Erkunden Sie einige der Neuheiten des Genfer Autosalons in 360-Grad-Bildern.

Auf der ersten großen Automesse im Jahr auf europäischem Boden zeigen die Hersteller jene Modelle, mit denen sie auf dem alten Kontinent auf Kundenfang gehen wollen. Im Vorfeld der Messe wurden bereits unzählige Hochglanz-Fotos und Computeranimationen veröffentlicht – teils, um das Interesse weiter anzuheizen, teils um einfach nicht in dem Trubel der Messe unterzugehen.

Doch die perfekt inszenierten Fotos der Hersteller zeigen nur einen Teil der Wahrheit. Die Autos sind stets ins perfekte Licht gerückt, Farben und Formen wirken ganz anders als auf der Straße. Einen besseren Eindruck erhält man auf den Messeständen, aber auch hier sorgen natürlich unzählige Helfer dafür, dass sich die neuen Autos von ihrer besten Seite präsentieren.

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Der Vorteil der Messe: In vielen, leider nicht allen, der Neuheiten kann man Platz nehmen, einen Eindruck von Formen, Platzverhältnissen, Materialien, Qualität und Funktionen erhalten. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, in den nächsten Tagen auf den Genfer Autosalon zu kommen – am heutigen Donnerstag öffnen die Palexpo-Hallen für die Besucher ihre Pforten, am 19. März endet der diesjährige Autosalon. Wir haben in einigen Modellen die Sitzprobe gemacht – und laden Sie dazu ein, mit den 360-Grad-Aufnahmen dasselbe zu tun.

Die Aufnahmen gewähren Ihnen einen Rundumblick im Innenraum. Bewegen Sie sich mit der Maus oder auf dem Smartphone per Wisch-Geste durch die Bilder und zoomen Sie, um die Details besser zu erkennen.

Ein 360-Grad-Blick in VWs neue Top-Limousine Arteon





Der VW Arteon soll das neue Flaggschiff der Wolfsburger werden – von der Marke Volkswagen, schließlich gibt es im Konzern mit Bentley und Bugatti noch ganz andere Kaliber. Von dem vormaligen Top-Modell Phaeton unterscheidet sich der Arteon deutlich. Er ist mehr ein Nachfolger des viertürigen Coupés CC und übernimmt viel Technik vom Bestseller Passat. Von außen ist diese Verwandtschaft kaum anzusehen – der Arteon ist klar als VW zu erkennen, hebt sich aber mit seinen fließenden Formen und Details an Front und Heck deutlich von den Massenmodellen ab. Im Innenraum hingegen ist der Unterschied geringer: Hier sind viele Teile aus dem VW-Baukasten, etwa das Navi oder das Lenkrad. Sehen Sie einfach selbst!

Ein 360-Grad-Blick in den 5er Touring von BMW

In Detroit Anfang Januar hatte BMW den neuen 5er vorgestellt, in Genf folgte der Kombi namens Touring – nicht nur in Deutschland ein beliebter Firmenwagen. Der Innenraum gleicht nahezu dem der Limousine. Das Exemplar, das wir in Genf abgelichtet haben, hatte jede Menge Sport-Ausstattung aus dem M-Paket – etwa die Ledersitze mit dem Rauten-Steppmuster oder die rote Markierung oben am Lenkrad. Das wird wohl nicht jeder 520d auf den deutschen Autobahnen haben.

Ein 360-Grad-Blick in den Volvo XC60

Volvo treibt die Runderneuerung seiner Modellpalette konsequent voran. Nachdem die Schweden die große 90er-Baureihe komplett auf den eigens entwickelten Baukasten SPA umgestellt haben, ist jetzt die Mittelklasse auf Basis des selben Baukastens an der Reihe. Den Anfang macht nicht – wie über Jahre üblich – die Limousine, sondern das SUV: Erst nach dem XC60 wird es die Limousine S60 und den Kombi V60 geben. Da er sich aus demselben Baukasten bedient, sind im neuen XC60 viele Elemente aus dem großen XC90 zu sehen – nur angepasst auf die etwas kompakteren Abmessungen. Aber auch der Qualitätseindruck entspricht dem hohen Standard des Oberklasse-SUV – zumindest in der auf der Messe ausgestellten Top-Ausstattung.

Ein 360-Grad-Blick in den Maybach G650

Diesen Blick werden nur wenige Menschen haben: Der Mercedes-Maybach G650 Landaulet ist auf 99 Exemplare limitiert, zu einem Stückpreis von über einer halben Million Euro. Da einige der seltenen Wagen sofort in gut sortierten Sammlungen verschwinden werden, dürften entsprechend wenige Menschen auf den bequemen Einzelsitzen im Fond des SUV-Halbcabrios Platz nehmen. Zugegeben, auf einer Safari wäre der Blick noch etwas beeindruckender als in einer Messehalle.

Ein 360-Grad-Blick in den Peugeot 5008

Ohne die Vorkommnisse der vergangenen Wochen wäre der Peugeot 5008 aus deutscher Sicht wohl nur eine Randnotiz der Messe gewesen. Es war zwar schon seit 2012 bekannt, dass die EMP2-Plattform des 5008 auch die Basis für ein Opel-Modell bilden wird. Doch das wäre wohl untergegangen – mit der Übernahme von Opel steht der Peugeot aber plötzlich im Fokus. In dem Grandland X, wie der Opel heißen wird, werden aber nur wenige Elemente des Peugeot-Innenraums zu finden sein, schließlich sollen die Franzosen und die Deutschen weiterhin ihre Eigenheiten beibehalten. Unter dem Blech und Kunststoff wird die Zahl der Gleichteile aber ungleich höher sein.

Ein 360-Grad-Blick in den Porsche Panamera Sport Turismo

Porsche wagt das Kombi-Experiment. Glaubt man hingegen den Verantwortlichen aus Zuffenhausen, ist der Panamera Sport Turismo gar kein Versuch: Das Feedback auf die 2012 gezeigte Kombi-Studie sei so positiv gewesen, dass man vom Erfolg des neuen Wagens überzeugt ist – selbst in Nordamerika, wo der Kombi nur eine Randerscheinung ist. Vorne entspricht der Sport Turismo der Panamera-Limousine. Aber schon auf der Rückbank sind die neuen Platzverhältnisse spürbar – es geht deutlich luftiger zu als in der Limousine.

Ein 360-Grad-Blick in den Rolls-Royce Dawn

Sie wollten schon einmal immer Platz hinter dem Steuer eines Rolls-Royce nehmen? Dann können Sie das jetzt zumindest virtuell machen – in unserer Aufnahme vom Fahrersitz eines Rolls-Royce Dawn. Eigentlich ist der beste Platz in einem Rolls-Royce hinten rechts, wenn man standesgemäß chauffiert wird. Doch der Dawn ist als Cabrio ein Rolls-Royce für den Selbstfahrer – auch wenn in der Messehalle das Stoffverdeck geschlossen war.

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