US-Börsenaufsicht: Deutsche Bank muss 9,5 Millionen Dollar zahlen

US-Börsenaufsicht: Deutsche Bank muss 9,5 Millionen Dollar zahlen

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Die Deutsche Bank muss in den USA 9,5 Millionen Dollar zahlen.

Die Deutsche Bank und die US-Börsenaufsicht haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Mit der Zahlung von 9,5 Millionen Dollar konnte Deutschlands größtes Geldhaus eine seiner kleineren Rechtsstreitigkeiten beilegen.

Die Deutsche Bank hat eine ihrer kleineren Rechtsstreitigkeiten in den USA mit einer Strafe von 9,5 Millionen Dollar beigelegt. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC gab den Vergleich am Mittwoch bekannt. Die Behörde sah es als erwiesen an, dass Deutschlands größtes Geldhaus in der Vergangenheit nicht dafür gesorgt hat, dass seine Analysten ihre potentiell marktbewegenden Einschätzungen vor der Veröffentlichung geheimhalten. Ratings, Gewinnschätzungen und Handelsempfehlungen seien aber sensible Informationen, sagte die zuständige SEC-Beamtin Antonia Chion. Um Insiderhandel vorzubeugen, müsse ein Finanzkonzern für entsprechende Kontrollen sorgen. Das sei bei der Deutschen Bank nicht passiert.

Viele große Rechtsstreitigkeiten stehen noch aus. Insgesamt hat die Deutsche Bank dafür 5,5 Milliarden Euro reserviert. Ob das ausreicht, ist Analysten zufolge völlig offen. Allein im Streit um faule Hypothekenpapiere hat das US-Justizministerium eine Strafe von umgerechnet 12,5 Milliarden Euro aufgerufen. Der Verhandlungspoker läuft.

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