Concardis: Bezahldienstleister kauft Ratepay

Concardis: Bezahldienstleister kauft Ratepay

, aktualisiert 03. April 2017, 16:57 Uhr
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Der Online-Handel gewinnt immer mehr an Bedeutung. Deutsche Verbraucher sind beim Bezahlen per Kreditkarte im Internet allerdings vergleichsweise zurückhaltend.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Bezahldienstleister Concardis will seine Lücke Online-Handel durch den Kauf des Berliner Unternehmens Ratepay schließen. Der Internet-Bezahldienst ist eine Tochter des Versandhändlers Otto.

FrankfurtDer deutsche Kartenzahlungs-Dienstleister Concardis verstärkt sich mit einem Internet-Bezahldienst. Das kürzlich von den Finanzinvestoren Bain Capital und Advent erworbene Unternehmen kauft die Berliner Ratepay, eine Tochter des Versandhändlers Otto, wie Concardis am Montag mitteilte. Concardis wickelt zurzeit vor allem Zahlungen an der Ladenkasse ab und sieht Nachholbedarf im Online-Handel. Mit Ratepay soll diese Lücke geschlossen werden. Das erst vor acht Jahren gegründete Unternehmen bietet vor allem kleineren Online-Shops eine sichere Möglichkeit zum Verkauf per Rechnung oder Lastschrift – von der Bonitätsprüfung des Käufers bis zur Abwicklung von Ratenzahlungen.

Deutsche Verbraucher sind beim Einkauf per Kreditkarte im Internet zurückhaltender als andere. 29 Prozent der E-Commerce-Umsätze werden auf Rechnung getätigt, 19 Prozent per Lastschrift vom Girokonto. Große Händler wie Amazon tragen das Ausfallrisiko beim Rechnungskauf selbst, kleinere nutzen Dienstleister wie Klarna. Ratepay ist der erste Zukauf von Concardis nach der Übernahme durch Advent und Bain. Das Investoren-Duo hatte zusammen bereits die Concardis-Rivalen Worldpay und Nets an die Börse gebracht. Concardis hatte vorher rund 40 deutschen Banken und Sparkassen gehört.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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