Europcar und Hertz: Sixt-Rivalen steuern tiefer in die Verlustzone

Europcar und Hertz: Sixt-Rivalen steuern tiefer in die Verlustzone

, aktualisiert 09. Mai 2017, 13:12 Uhr
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Die französische Autovermietung schreibt schlechte Zahlen. Auch US-Konkurrent Hertz muss einen hohen Verlust hinnehmen.

Quelle:Handelsblatt Online

Schlechter Jahresauftakt für Europcar und Hertz: Beide Autovermieter haben im Auftaktquartal mit schlechteren Zahlen zu kämpfen – die Börsenkurse reagierten zum Teil heftig. Schuld sei unter anderem das Osterdatum.

ParisDie Autovermieter Europcar und Hertz sind zum Jahresauftakt tiefer in die roten Zahlen gefahren. Die französische Europcar führte das um fast ein Drittel auf 6,2 Millionen Euro ausgeweitete operative Minus am Dienstag vor allem auf Investitionen in die Digitalisierung des Geschäfts zurück. Zudem habe sich negativ auf das Ergebnis des ersten Vierteljahres ausgewirkt, dass Ostern 2017 ins zweite Quartal fiel. Ein Jahr zuvor lagen die Feiertage im März und trieben das Geschäft im Auftaktquartal an.

Der größere US-Rivale Hertz musste sogar einen mehr als vervierfachten Betriebsverlust von 223 Millionen Dollar hinnehmen. Auch die Amerikaner beriefen sich auf Ostern - und das Schaltjahr 2016, mit dem durch den Extra-Geschäftstag im Februar die Latte besonders hoch lag.

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Doch Hertz mit seinen weiteren Marken Dollar und Thrifty machte auch der Preiskampf in den USA zu schaffen. Dort tritt das Unternehmen vor allem gegen den Weltmarktführer Enterprise an, der Autos unter den Marken Alamo und National vermietet. Außerdem schlugen bei Hertz Abschreibungen auf den Fuhrpark in Höhe von 30 Millionen Dollar zu Buche. Der Umsatz sank leicht auf 1,92 Milliarden Dollar. Europcar konnte die Erlöse dagegen um knapp sieben Prozent auf 439,3 Millionen Euro steigern.

Der deutsche Konkurrent Sixt legt am Donnerstag seine Zahlen für das erste Quartal vor. Europcar-Papiere verbilligten sich am Dienstag in Paris um gut zwei Prozent. Hertz-Aktien stürzten am Montag im nachbörslichen New Yorker Handel um mehr als 15 Prozent ab.

Quelle:  Handelsblatt Online
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