Energiekonzern im Umbruch: E.On-Gewinn schrumpft um ein Drittel

Energiekonzern im Umbruch: E.On-Gewinn schrumpft um ein Drittel

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E.On-Chef Johannes Teyssen muss einen Gewinnrückgang verkraften.

Im Auftaktquartal musste E.On einen Gewinnrückgang verkraften. Vor allem die höheren Beschaffungskosten für das Atomkraftwerk Brokdorf belasten die Bilanz. An der Prognose für das Gesamtjahr hält der Energiekonzern fest.

Der Energiekonzern E.On kämpft nach dem Rekordverlust 2016 auch im neuen Geschäftsjahr mit Einbußen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um etwa ein Drittel auf 1,04 Milliarden Euro geschrumpft, teilte der Versorger am Dienstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,07 Milliarden Euro gerechnet.

Unter dem Strich verdiente der Versorger 628 Millionen Euro – ein Minus von 46 Prozent. Während das wichtige Geschäft mit den Strom- und Gasnetzen zulegen konnte, schwächelte das Vertriebsgeschäft.

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Grund hierfür seien gestiegene Netzentgelte sowie höhere Beschaffungskosten im Strom- und Gasbereich in Deutschland und Großbritannien gewesen. Zudem sei das Atomkraftwerk Brokdorf länger als erwartet vom Netz. Diese Faktoren würden aber im Jahresverlauf ausgeglichen, so dass die Prognose für 2017 bestehen bleibe. Danach soll das bereinigte Ebit bei 2,8 bis 3,1 Milliarden Euro liegen.

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Der einst größte deutsche Versorger hatte im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 16 Milliarden Euro eingefahren. Nach der Abspaltung des Kraftwerksgeschäfts von Uniper konzentriert sich der Konzern auf das Geschäft mit Ökostrom, Netzen und dem Vertrieb. Im Netzgeschäft konnte E.On im ersten Quartal seinen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) um elf Prozent auf rund 630 Millionen Euro verbessern. Das Ökostromgeschäft habe einen stabilen Gewinn von 160 Millionen Euro erzielt. Im Bereich Kundenlösungen brach der operative Gewinn dagegen um 44 Prozent auf 330 Millionen Euro ein.

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