Black Friday: Die sieben Fallen beim Schnäppchen-Shopping

Black Friday: Die sieben Fallen beim Schnäppchen-Shopping

, aktualisiert 25. November 2016, 06:27 Uhr
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Konsumenten im Kaufrausch

von Florian KolfQuelle:Handelsblatt Online

Deutschland im Shopping-Fieber – es ist „Black Friday”. Doch die vermeintliche Rabattschlacht verführt Konsumenten oftmals zu unüberlegten Käufen. Wie Sie sich vor den Black-Friday-Fallen schützen können.

DüsseldorfHeute ist „Black Friday“. Am „Schwarzen Freitag“ gehen zahlreiche Händler mit Sonderangeboten auf Kundenfang und geben damit den Startschuss zur heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts. Was Sie zu diesem Aktionstag wissen müssen.

Preise genau vergleichen

Viele Händler werben mit Preisnachlässen von 50, 60 oder 70 Prozent. Doch meist beziehen sich diese Rabatte auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, die ohnehin im Onlinehandel kaum eine Rolle spielt. So hat Amazon nach einer Untersuchung des Vergleichsportals guenstiger.de bei den untersuchten Angeboten seiner Cyber-Monday-Woche 2015 mit Reduzierungen von durchschnittlich 43 Prozent geworben. Im Vergleich zu anderen Onlinehändlern lag die tatsächliche Ersparnis jedoch nur bei 17 Prozent.

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Nicht unter Druck setzen lassen

Die Werbung will die Kunden glauben machen, bestimmte Produkte seien nur begrenzte Zeit zu einem günstigen Preis verfügbar. Die Erfahrung aber zeigt: Rabattaktionen wiederholen sich oft. Auch werden die gleichen Produkte meist bei verschiedenen Händlern zu ähnlichen Preisen angeboten, weil viele Aktionen auch von Herstellern gesteuert werden.

Seriosität der Händler überprüfen

Wer sich unsicher ist, ob ein Händler seriös ist, sollte gezielt nach dem Impressum, Hinweisen zum Datenschutz oder der Widerrufsbelehrung suchen. Auch Prüfsiegel wie das von Trusted Shops zeigen, dass es sich um einen seriösen Händler handelt. Fehlen die oben genannten Angaben und ein Siegel, sollten Verbraucher lieber vom Einkauf bei diesem Händler absehen.

Versteckte Kosten beachten

Auf die Höhe der Versandkosten schauen mittlerweile die meisten Kunden. Doch was viele nicht beachten: Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2014 trägt die Kosten für eine Rücksendung bei einem Umtausch grundsätzlich der Kunde. Viele Händler übernehmen diese Kosten freiwillig – einige aber auch nicht.

Auf die persönlichen Daten achten

Zahlreiche Websites tarnen sich als Preisvergleichsportale oder Schnäppchenseiten, wollen aber im Grunde nur ein Geschäft mit personenbezogenen Daten machen. Solche sogenannten Affiliate-Seiten speichern persönliche Daten, um sie anschließend weiterzuverkaufen. Deswegen sollten Konsumenten vorsichtig sein bei Eingabe von Daten auf unbekannten Seiten. Doch auch schon der unbedachte Klick auf einen Link kann über Cookies dazu führen, dass man ausspioniert wird.

Vorsicht vor Käufen im Ausland

Speziell bei Käufen bei Händlern, die ihren Firmensitz nicht in Deutschland haben, ist besondere Vorsicht angesagt. Grundsätzlich werden beim Import von Waren aus Ländern außerhalb der EU ab einem Bestellwert von 22 Euro Zollgebühren in Höhe von 19 Prozent des Warenwerts fällig. Außerdem ist bei Bestellung bei ausländischen Händlern die Gefahr größer, Betrügern aufzusitzen.

Rückgaberecht nutzen

Wer doch mal einen Kauf bereut, hat bei Onlinekäufen generell 14 Tage lang ein Rückgaberecht. Die Frist läuft ab dem Moment, wenn die Ware beim Kunden eingetroffen ist. Der Kunde hat das Recht auf Rückzahlung des Kaufpreises, er muss sich nicht mit einem Gutschein abspeisen lassen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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