Die bunte neue Schlecker-Welt
Mit neuem Schriftzug und Konzept wollen die Kinder von Unternehmensgründer Anton Schlecker, Meike und Lars, die Drogeriekette wieder auf Kurs bringen. "Unsere Läden wirkten ein wenig angestaubt, das ändern wir jetzt", sagt Meike Schlecker zu wiwo.de. "Die Filialen werden heller, freundlicher und übersichtlicher."
Ziel sei es, "wieder zu einem echten Nahversorger zu werden" und "mehr jüngere Kunden" zu gewinnen. Am Donnerstag eröffnet bereits die erste Pilotfiliale im schwäbischen Allmendingen, fünf weitere Filialen in Süddeutschland sollen bis zum Ende des Monats folgen, bis Juni werde die Zahl auf bundesweit 60 Standorte steigen. "Wir bauen auf jeden Fall mehrere Hundert Läden in diesem Jahr um.
Parallel dazu werden wir aber auch weiterhin Läden schließen, für die wir keine Perspektive sehen", sagt Lars Schlecker. "Wenn wir merken, dass unser neues Konzept einschlägt, geben wir Vollgas bei der Umstellung", sagte Lars Schlecker. "Dann sind in den kommenden Jahren auch jeweils 1000 bis 1500 Läden möglich". Doch wie sieht die neue Schlecker-Welt aus?