Metro und Ceconomy: Aufspaltung treibt beide Konzernteile an

Metro und Ceconomy: Aufspaltung treibt beide Konzernteile an

, aktualisiert 31. August 2017, 07:50 Uhr
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Die „neue“ Metro hat gute Chancen in den Nebenwerteindex aufzusteigen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach der Aufspaltung des Metro-Konzerns vermelden beide Teile gute Geschäfte. Während die „neue“ Metro vor allem von einem Zukauf und Währungseffekten profitiert, freut sich Ceconomy über den Aufschwung im Online-Handel.

DüsseldorfDie „neue“ Metro mit ihrem Lebensmittel-Groß- und Einzelhandel hat im dritten Quartal des Bilanzjahres 2016/17 von einem Zukauf sowie Währungseffekten profitiert. Der Umsatz legte um 4,9 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro zu, flächenbereinigt um 2,6 Prozent, wie Konzern-Chef Olaf Koch am Donnerstag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg auf 215 (Vorjahr: 68) Millionen Euro. Vor Sonderfaktoren erreichte das Ebit 230 (239) Milllionen Euro. Der Rückgang sei vor allem auf höhere Immobilienerträge im Vorjahr zurückzuführen.

„Metro hat sich im ersten Quartal, über das wir nach der Aufteilung der Metro Group als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen berichten, operativ stark entwickelt", so Koch. Eine Prognose für das laufende Bilanzjahr machte er indes wegen der Aufspaltung nicht, sondern bestätigte lediglich seine Mittelfristziele.

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Die „alte“ Metro hatte sich im Juli aufgespalten in einen Lebensmittel- und einen Elektronikhändler, der unter der im MDax notierten Holding der Ceconomy mit den Fachgeschäften Media Markt und Saturn angesiedelt ist.

Diese hat im dritten Quartal dank anziehender Onlinegeschäfte mehr erlöst. Im Zeitraum April bis Juni legte der Umsatz um 1,1 Prozent auf 4,74 Milliarden Euro zu, wie Firmenchef Pieter Haas am Donnerstag mitteilte. Der operative Verlust vor Sonderfaktoren verringerte sich auf 61 Millionen Euro nach einem Minus von 83 Millionen vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr kündigte Haas leichte Zuwächse beim flächenbereinigten Umsatz und Ebit vor Sonderfaktoren an.

Die „neue“ Metro hat gute Chancen in den Nebenwerteindex aufzusteigen, über dessen Zusammensetzung routinemäßig kommende Woche entschieden wird.

Quelle:  Handelsblatt Online
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