In eigener Sache: Gerrit Schumann – der Serientäter

In eigener Sache: Gerrit Schumann – der Serientäter

, aktualisiert 22. November 2016, 17:05 Uhr
Bild vergrößern

Der Musikmanager wechselt als Geschäftsführer zur Verlagsgruppe Handelsblatt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Verlagsgruppe Handelsblatt holt den Digitalexperten aus der Musikindustrie als neues Mitglied in ihre Geschäftsführung. Der 43-jährige Schumann soll die digitale Transformation im Haus vorantreiben.

DüsseldorfEr hat selbst Unternehmen gegründet, war Business Angel für junge Unternehmen, danach Vorstand und zuletzt Topmanager des Musikstreaming-Dienstes Deezer in London. Doch Anfang Januar 2017 kehrt Gerrit Schumann nach Deutschland zurück und bezieht sein neues Büro in Düsseldorf: Als neuer Chief Digital Officer soll der 43-Jährige den Digitalvertrieb der Verlagsgruppe Handelsblatt vorantreiben und verlagsübergreifend neue, innovative Geschäftsmodelle und Produkte auf Basis digitaler Technologien entwickeln. Der Düsseldorfer Verlag schafft für Schumann einen neuen Posten in der Geschäftsführung.

„Mit Gerrit Schumann an der Spitze werden wir die digitale Transformation weiter beschleunigen und unser Angebot an innovativen Bezahlangeboten und den Verkauf von Premiuminhalten konsequent ausbauen“, sagte Gabor Steingart, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt. Schumann selbst betrachtet die Digitalisierung als einer der größten Herausforderungen für die Medienbranche. Er freue sich, „ein so renommiertes Unternehmen wie die Verlagsgruppe Handelsblatt auf seinem Weg ins digitale Zeitalter zu begleiten“, sagte er am Dienstag.

Anzeige

Nach seinem Informatik-Studium hat Schumann 1996 zusammen mit drei Partnern das Kölner Unternehmen element 5 gegründet. Das Start-up bot eine Plattform, um Computerprogramme über das Internet zu versenden. Eine Marktlücke mit Potenzial, erkannte im Jahr 2004 der US-Konzern Digital River und kauft die Firma. Schumann stieg nach der Übernahme in den Vorstand auf und baute das Europa-Geschäft aus.

2007 gründete er mit Music Networx sein zweites Start-up. Das Unternehmen produzierte Live-Mitschnitte von Konzerten und vertrieb sie digital. Music Networxs firmierte 2009 um in Simfy und brachte den ersten werbefinanzierten Musikstreaming-Dienst für den deutschsprachigen Raum auf den Markt. 2013 wechselte Schumann zum Streaminganbieter und Spotify-Konkurrenten Deezer nach London. Dort war er bisher als Chief International Officer für den weltweiten Ausbau des operativen Geschäfts verantwortlich. HB

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%