Abgasbetrug: Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe gegen Renault

Abgasbetrug: Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe gegen Renault

, aktualisiert 13. Januar 2017, 11:46 Uhr
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Es besteht der Verdacht, dass der französische Autobauer auch falsche Abgaswerte angegeben hat.

Quelle:Handelsblatt Online

Hat auch Renault bei den Abgaswerten betrogen? Die Staatsanwaltschaft in Frankreich geht jetzt den Verdacht nach. Die Renault-Aktie hat auf die schlechten Nachrichten schon reagiert.

ParisDie Pariser Staatsanwaltschaft prüft Insidern zufolge einen möglichen Abgasbetrug beim französischen Autobauer Renault. Drei Richter würden sich seit dem 12. Januar mit dem Verdacht beschäftigen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Justizkreisen. Die Renault-Aktie geriet deshalb unter Druck: Sie verlor rund vier Prozent und fiel auf den tiefsten Stand seit rund einem Monat.

Am Donnerstag hatte die US-Umweltbehörde EPA dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler vorgeworfen, ähnlich wie Volkswagen bei Dieselfahrzeugen massiv gegen das Luftreinhaltegesetz verstoßen zu haben. Demnach soll Fiat Chrysler möglicherweise illegal eine Software zur Manipulation von Schadstoffemissionen eingesetzt haben. Das Unternehmen weist dies zurück.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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