Gegen Daimler: Schadenersatz-Verhandlung von Prevent abgesagt

Gegen Daimler: Schadenersatz-Verhandlung von Prevent abgesagt

, aktualisiert 10. August 2017, 12:19 Uhr
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Der Autozulieferer fordert von Daimler Schadenersatz in Millionenhöhe.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Streit mit Daimler setzt der Autozulieferer Prevent auf Verzögerung. Prevent, das dem Hastor-Clan gehört, hat einen Gerichtstermin platzen lassen. Der Autobauer soll einen Liefervertrag unrechtmäßig beendet haben.

StuttgartDas Verfahren um möglichen Schadenersatz zwischen dem Zulieferer Prevent und dem Autobauer Daimler im Streit um die Lieferung von Sitzbezügen findet vorerst nicht statt. Ein für Donnerstagnachmittag angesetzter Termin wurde kurzfristig abgesagt, wie ein Sprecher des Landgerichts Stuttgart sagte (Az. 11 O 32/17). Prevent habe den zuständigen Richter abgelehnt, weil dieser angeblich befangen sei. Darüber müsse nun zuerst entschieden werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Prevent wirft Daimler vor, im Jahr 2014 einen Liefervertrag unrechtmäßig beendet zu haben, und verlangt Schadenersatz in Höhe von 41,6 Millionen Euro. Der Autobauer hält die Klage für unbegründet.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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