General Electric: US-Industrieriese greift nach Baker Hughes

General Electric: US-Industrieriese greift nach Baker Hughes

, aktualisiert 28. Oktober 2016, 07:26 Uhr
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Der US-Industrieriese streckt die Fühler nach dem texanischen Ölfeldausrüster Baker Hughes aus.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Industrieriese General Electric streckt die Fühler nach Baker Hughes aus. Eine vollständige Übernahme soll laut GE allerdings keine Option sein. Der texanische Ölfeldausrüster wird mit 23 Milliarden Dollar bewertet.

New YorkDer US-Mischkonzern und Siemens-Rivale General Electric (GE) zeigt Interesse am Ölfeldausrüster Baker Hughes. GE gab Gespräche mit dem Unternehmen, das an der Börse mit gut 23 Milliarden Dollar bewertet wird, über mögliche Partnerschaften bekannt.

Zwar sei nichts entschieden, aber eine vollständige Übernahme gehöre nicht zu den diskutierten Optionen. GE reagierte mit der Mitteilung auf einen Bericht des „Wall Street Journal“, der Konzern sei an Baker Hughes herangetreten, weil er den Ölfeldausrüster kaufen wolle. Dieser lehnte eine Stellungnahme ab. Denkbar ist laut dem Bericht ein Kaufpreis von mehr als 30 Milliarden Dollar (27,5 Milliarden Euro).

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Baker-Hughes-Aktien schossen im nachbörslichen Handel zunächst um fast 14 Prozent in die Höhe. Später schmolz das Kursplus auf rund sieben Prozent ab. GE-Papiere notierten 0,2 Prozent tiefer.

Es wäre die bislang teuerste Übernahme in der Firmengeschichte von GE. Damit würde der Konzern noch stärker auf die Ölindustrie setzen, Baker Hughes ist einer der größten Dienstleister der Branche.

2014 hatte sich das Unternehmen aus Houston bereits für etwa 35 Milliarden Dollar an den US-Rivalen Halliburton verkauft. Der Deal war jedoch am Widerstand der Kartellbehörden gescheitert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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