Kohle- und Stahlindustrie: China will Überkapazitäten schneller abbauen

Kohle- und Stahlindustrie: China will Überkapazitäten schneller abbauen

, aktualisiert 16. August 2016, 13:31 Uhr
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Wegen eines massiven Überangebots will China in diesem Jahr die Kapazitäten beim Stahl um 45 Millionen Tonnen zurückfahren.

Quelle:Handelsblatt Online

Mit strengeren Umweltgesetzen und neuen Kreditrichtlinien will die chinesische Regierung die Überkapazitäten mehrerer Branchen abbauen. Vor allem im Kohle- und Stahlsektor macht China den Verwaltungen nun Druck.

PekingChinas Planungskommission will den Abbau der Überkapazitäten im Kohle- und Stahlsektor schneller vorantreiben. Dazu soll der Druck auf die Kommunalverwaltungen erhöht werden, kündigte die Behörde am Dienstag an.

Angesichts der abnehmenden Nachfrage und des massiven Überangebots hat die Volksrepublik zugesagt, in diesem Jahr die Kapazitäten beim Stahl um 45 Millionen Tonnen und bei der Kohle um 250 Millionen Tonnen zurückzufahren. Nach sieben Monaten ist aber weniger als die Hälfte des Jahresziels erreicht worden. Grund dafür ist offenbar, dass die Behörden vor Ort nicht mitziehen, weil sie einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und weniger Wachstum befürchten.

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Die Planer kündigten nun ein härteres Durchgreifen an, um die Jahresziele doch noch zu erreichen. Bereits am Wochenende hatte die chinesische Regierung mitgeteilt, in mehreren Branchen mit einer strengeren Umsetzung von Umweltgesetzen und neuen Kreditrichtlinien die Produktionskapazität verringern zu wollen.

Betroffen sind neben Stahlwerken und Kohlegruben auch Zement-, Glas- und Aluminiumhersteller. China wird sowohl in Europa als auch in den USA vorgeworfen, die Überkapazität etwa im Stahlsektor durch Dumpingpreisen auf den Weltmärkten abbauen zu wollen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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