Nokia: Konzern muss herben Gewinnrückgang hinnehmen

Nokia: Konzern muss herben Gewinnrückgang hinnehmen

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Schlechte Zeiten für Nokia: Der Gewinn ist im zweiten Quartal um fast die Hälfte eingebrochen.

Wenige Bestellungen und niedrige Investitionen haben den Gewinn von Nokia im zweiten Quartal um fast die Hälfte einbrechen lassen. Der Konzern reagiert mit einer Anhebung des Sparziels.

Geringere Investitionen von Telekomkonzernen in ihre Netzwerke haben Nokia zugesetzt. Der Betriebsgewinn (Ebit) sei im zweiten Quartal um fast die Hälfte auf 332 Millionen Euro eingebrochen, teilte das finnische Unternehmen am Donnerstag mit. Dies hänge auch damit zusammen, dass sich viele Kunden inmitten der Übernahme des französischen Rivalen Alcatel-Lucent mit Bestellungen zurückgehalten hätten.

Nun werde das Sparziel im Zusammenhang mit dem 15,6 Milliarden Euro schweren Kauf um rund 300 Millionen Euro auf nunmehr 1,2 Milliarden Euro bis 2018 angehoben. Der Umsatz gab um elf Prozent auf 5,67 Milliarden Euro nach. Die Erwartungen der Analysten wurden enttäuscht.

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Nokia-Chef Rajeev Suri erklärte, er mache leichte Verbesserungen beim Absatz und der operativen Marge im Netzwerk-Geschäft aus. Die Finnen, die ihre traditionsreiche Smartphone-Sparte 2014 an Microsoft verkauft haben, wollen zusammen mit Alcatel-Lucent sich besser gegen die Konkurrenz von Ericsson aus Schweden und den chinesischen Huawei-Konzern wappnen. Allerdings gilt der Markt für Telekomnetze derzeit als schwierig. Erst für 2020 wird wieder mit umfangreichen Investitionen gerechnet.

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