Bild: dpaDas Deutsche Institut für Service-Qualität wollte es wissen: Mit welchen Airlines fliegen die Deutschen am liebsten? Für das Ranking wurden 1186 Personen zu der Fluggesellschaft befragt, die sie in den letzten zwölf Monaten am häufigsten genutzt haben. Im Mittelpunkt stand die Meinung zu Service und Flugangebot sowie zu Zuverlässigkeit/Sicherheit und Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus flossen Ärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft in die Wertung ein.
Nicht dabei ist Air Asia, die allerdings auch nicht mehr nach Europa fliegt. Malaysias Billig-Linie sorgt aktuell mit kinderfreien Zonen für Schlagzeilen. Die ersten sieben Economy-Reihen der Air Asia-Jets sind für Kinder unter zwölf Jahren tabu. Erwachsene, die in der ruhigen Zone sitzen wollen, müssen einen Aufschlag zahlen. Die Airline verspricht „Frieden und Stille“ für ein paar Euro und verbannt die Familien in den hinteren Flugzeugteil. In Internet-Foren findet sich viel Empörung. Deutsche Fluggesellschaften versichern, es gebe keine Pläne für kinderfreie Zonen.
Bild: dpa/dpawebDas Deutsche Institut für Service-Qualität wollte es wissen: Mit welchen Airlines fliegen die Deutschen am liebsten? Für das Ranking wurden 1.186 Personen zu der Fluggesellschaft befragt, die sie in den letzten zwölf Monaten am häufigsten genutzt haben. Im Mittelpunkt der Befragung standen die Kundenmeinungen zum Service und Flugangebot sowie zur Zuverlässigkeit/Sicherheit und zum Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus flossen Ärgernisse sowie die Weiterempfehlungsbereitschaft mit in die Gesamtbewertung ein. In der Auswertung wurden alle Fluggesellschaften berücksichtigt, zu denen sich jeweils mindestens 100 Personen geäußert hatten. Dies traf auf sieben Unternehmen zu.
Schlusslicht ist laut Umfrage die Billiglinie Ryanair auf Platz sieben. 60,6 Punkte gab es in der Gesamtwertung, 75,2 Punkte gab es für das Preis-Leistungs-Verhältnis, 73,3 Punkte für die Sicherheit und Zuverlässigkeit, 71,3 Punkte für die angebotenen Strecken und 55,7 Punkte für den Service.
Die Qualität des Services ist aber nicht nur ein Problem der irischen Fluglinie: Laut Umfrage war - unabhängig von der Airline - jeder dritte Reisende unzufrieden. "Vor allem der Service an Bord war aus Kundensicht oft nicht zufriedenstellend, also Verpflegung, Unterhaltungsmöglichkeiten oder die Freundlichkeit des Personals", erläutert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Instituts. So erreichten drei von sieben bewerteten Fluggesellschaften hier nur die Note ausreichend. Besser wurde dagegen der Service beim Check-In beurteilt: Bis auf ein Unternehmen erhielten alle Fluggesellschaften ein gutes Qualitätsurteil.
Bild: dpaPlatz sechs: German Wings
Die Linie German Wings schnitt beim Service schon besser ab als die irische Konkurenz und bekam 71,8 Punkte. Dafür vergaben die Passagiere in der Kategorie Zuverlässigkeit und Sicherheit nur 67,2 Punkte, für das Preis-Leistungs-Verhältnis gab es 66,2 Punkte und für das Flugangebot 61,6 Punkte. Insgesamt erreichte die Linie damit 65,8 Punkte und holt sich damit das Urteil "befriedigend" ab.
Bild: dpaPlatz fünf: Airberlin
Eine große Rolle spielte für die Passagiere das Flugangebot, also der passende Abflughafen und Zielort. Die Fluglinie Airberlin ist für ihr Angebot mit 71,3 Punkten bewertet worden. Für den Service an Bord und beim Check-In gab es 74,7 Punkte, für die Sicherheit und Zuverlässigkeit 74,9 Punkte und fürs Preis-Leistungs-Verhältnis 70,9 Punkte. Insgesamt erhielt die Airline 70,7 Punkte und belegt damit Platz fünf.
Zum Thema kinderfreie Zonen äußerte sich der Konzern auch und bezeichnet sich selbst als „Airline mit Herz“. „Bei uns gibt es keinerlei Überlegungen in diese Richtung“, sagt eine Sprecherin. „Wir werden weiterhin ein vielfältiges Angebot für Familien mit Kindern aller Altersstufen anbieten.“
Bild: dpa/dpawebPlatz vier: Easyjet
Die britische Billigfluglinie Easyjet schaffte es mit einer Gesamtwertung von genau 71 Punkten auf den vierten Rang. Besonders gut bewerteten die Passagiere das Angebot der Briten (75,7 Punkte) und das Preis-Leistungs-Verhältnis (75,5 Punkte). Dafür scheint der Service am Boden und in der Luft zu wünschen übrig zu lassen. Da vergaben die Passagiere nur 63,3 Punkte.
Bild: dpaPlatz drei: Tuifly
Deutschlands drittgrößte Airline bekam von ihren Kunden insgesamt 76,8 von 100 möglichen Punkten. Tuifly schafft es damit aufs Treppchen. Die höchste Einzelwertung bekam die Linie in der Kategorie Zuverlässigkeit und Sicherheit (83,3 Punkte). Laut Umfrage waren die Kunden mit der Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer Fluggesellschaften am zufriedensten. 80 Prozent der Befragten äußerten sich in diesem Punkt positiv.
Für das Flugangebot vergaben die Tuifly-Passagiere 80,1 Punkte, für den Service gab es 72,1 und fürs Preis-Leistungs-Verhältnis 71,6 Punkte.
Bild: dpaPlatz zwei: Lufthansa
Die Lufthansa hat es mit einer Gesamtwertung von 79,2 Punkten auf den zweiten Platz geschafft. Die geringste Einzelpunktzahl vergaben die Lufthansa-Passagiere beim Preis-Leistungs-Verhältnis (72,1 Punkte). Dabei war dieses Kriterium für die Wahl der Fluggesellschaft besonders wichtig. Mehr als die Hälfte der Kunden nannte dies in der Umfrage einen der entscheidenden Gründe. "Dagegen entscheiden sich nur wenige Reisende für eine Fluggesellschaft, weil sie dort Flugmeilen sammeln können", so Expertin Bianca Möller. "Nur rund drei Prozent der Befragten gaben diesen Aspekt an."
Für den Service gab es dafür 79,6 Punkte von den Lufthansa-Kunden, das Angebot bewerteten sie mit 81,3 von 100 möglichen Punkten und die Sicherheit beziehungsweise Zuverlässigkeit mit 87,1 Punkten.
Bild: dpa/dpawebPlatz eins: Condor
Condor erzielte das beste Gesamtergebnis (81,2 von 100 möglichen Punkten). Als einzige Airline erreichte Condor die Note "sehr gut" und wurde damit zur beliebtesten Fluggesellschaft 2012 gekürt. Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis der angebotenen Flüge überzeugte die Kunden - dafür gab es 80,2 Punkte. Auch für den Service gab es gute Noten (75,9 Punkte).
Das Deutsche Institut für Service-Qualität wollte es wissen: Mit welchen Airlines fliegen die Deutschen am liebsten? Für das Ranking wurden 1186 Personen zu der Fluggesellschaft befragt, die sie in den letzten zwölf Monaten am häufigsten genutzt haben. Im Mittelpunkt stand die Meinung zu Service und Flugangebot sowie zu Zuverlässigkeit/Sicherheit und Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus flossen Ärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft in die Wertung ein.
Nicht dabei ist Air Asia, die allerdings auch nicht mehr nach Europa fliegt. Malaysias Billig-Linie sorgt aktuell mit kinderfreien Zonen für Schlagzeilen. Die ersten sieben Economy-Reihen der Air Asia-Jets sind für Kinder unter zwölf Jahren tabu. Erwachsene, die in der ruhigen Zone sitzen wollen, müssen einen Aufschlag zahlen. Die Airline verspricht „Frieden und Stille“ für ein paar Euro und verbannt die Familien in den hinteren Flugzeugteil. In Internet-Foren findet sich viel Empörung. Deutsche Fluggesellschaften versichern, es gebe keine Pläne für kinderfreie Zonen.
Sparmaßnahmen und gute Geschäfte ihrer Servicegesellschaften haben der Lufthansa im zweiten Quartal zu einem überraschend deutlichen Zuwachs des operativen Gewinns verholfen. Den herben operativen Verlust aus dem ersten Quartal, als hohe Treibstoffkosten Deutschlands größte Airline ausbremsten, konnte der Konzern damit fast wettmachen. Die Lufthansa erwirtschaftete im Zeitraum April bis Juni einen operativen Gewinn von 361 Millionen Euro, das sind 27,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.
Analysten hatten im Schnitt deutlich weniger erwartet. Zu dem Ergebnisplus trugen unter anderem der Umbau der österreichischen Tochter Austrian Airlines bei. An der Börse konnte die Kranichlinie mit ihrem Zwischenbericht punkten: Im frühen Handel legte die Aktie drei Prozent zu. Der Lufthansa-Konzern setzte im zweiten Quartal insgesamt 7,89 Milliarden Euro um und damit 6,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Konzerngewinn schrumpfte allerdings um 23,9 Prozent auf 229 Millionen Euro.
An ihrem Geschäftsausblick hielt die Lufthansa fest: Vorstandschef Christoph Franz strebt im Gesamtjahr weiterhin an, den Konzernumsatz zu erhöhen und einen operativen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Bereich zu erzielen. Etwaige Kosten im Zusammenhang mit dem laufenden großen Sparprogramm sind darin jedoch noch nicht enthalten. Aktuell geht die Lufthansa für das Gesamtjahr von Restrukturierungskosten zwischen 100 und 200 Millionen Euro aus. Nachwievor sei der Kostendruck durch die Treibstoffpreise hoch, erklärte die Lufthansa. Daher strenge sich der Konzern an, noch intensiver zu sparen.
Lufthansa hatte Anfang des Jahres ein massives Sparprogramm angekündigt, um im Wettbewerb mit Billigfliegern wie Ryanair und schnell wachsenden Rivalen wie Emirates nicht ins Hintertreffen zu geraten. Zudem versucht die Airline damit, die auf die Ergebnisse drückenden Ausgaben für Flugzeugsprit wettzumachen. Konzernweit soll der operative Gewinn bis 2014 um mindestens 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Eine Reduzierung der Personalkosten ist ein Grundpfeiler des neuen Riesen-Sparplans mit dem Namen „Score“, denn allein ein Drittel soll dadurch erzielt werden. So sollen in den nächsten Jahren in Deutschland 2500 Verwaltungsjobs wegfallen, weltweit sollen 3500 der knapp 17.000 Stellen in dem Bereich gestrichen werden.
























