Pharmaindustrie: Novartis warnt vor möglichem Gewinnrückgang

Pharmaindustrie: Novartis warnt vor möglichem Gewinnrückgang

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Novartis muss seine Gewinnprognose senken.

Schlechte Nachrichten aus der Schweiz: Der Pharmakonzern Novartis senkt seine Gewinnprognose. Grund sind unter anderem die Markteinführung seines Herzmedikaments Entresto.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat wegen der Kosten für die Markteinführung seines Herzmedikaments Entresto und der Umsatzeinbußen beim wichtigen Blutkrebsmittel Glivec seine Gewinnprognose gesenkt. Der Arzneimittelhersteller schließt nicht mehr aus, dass der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn dieses Jahr unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen um einen niedrigen einstelligen Prozentbetrag sinkt. Bislang wurde ein in etwa stabiler Gewinn in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll wie bis bisher prognostiziert weitgehend auf dem Niveau von 2015 liegen, wie Novartis am Dienstag mitteilte. Im zweiten Quartal ging der Nettogewinn um drei Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar zurück. Der Umsatz schrumpfte um zwei Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar. Beim Blutkrebsmittel Glivec macht Novartis die Konkurrenz durch günstigere Generika zu schaffen.

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