Pipeline-Projekt: Gazprom will Poseidon wiederbeleben

Pipeline-Projekt: Gazprom will Poseidon wiederbeleben

, aktualisiert 29. Februar 2016, 17:34 Uhr
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Das russische Staatsunternehmen Gazprom nimmt einen erneuten Anlauf, Italien mit Gas zu versorgen. Bislang gab es nur Rückschläge: Das Projekt einer russisch-italienischen Pipeline (South Stream), die Südeuropa via Bulgarien mit Gas versorgen sollte, war Ende 2014 geplatzt. Das Nachfolgeprojekt Turkish Stream liegt auf Eis, nachdem die Türken im November an der Grenze zu Syrien einen russischen Kampfjet abgeschossen haben.

Quelle:Handelsblatt Online

Der russische Monopolist Gazprom will ein vor Jahren ausgesetztes Projekt wieder aufgreifen. Über die Poseidon-Leitung könnte künftig russisches Gas über Drittländer nach Griechenland und Italien geliefert werden.

MoskauRussland, Italien und Griechenland wollen das vor Jahren ausgesetzte Gasprojekt Poseidon zur Versorgung Südeuropas wieder aufgreifen. Italien und Griechenland hätten bereits zugestimmt, sagte der Chef des russischen Gasmonopolisten Gazprom, Alexej Miller, am Montag bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin.

Der Agentur Interfax zufolge könnte russisches Gas damit künftig über Drittländer nach Griechenland und von dort weiter nach Italien geleitet werden.

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Mit der Poseidon-Leitung sollte ursprünglich aserbaidschanisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Italien gepumpt werden. Das Projekt wurde gestoppt und stattdessen mit dem Bau der Trans-Adria-Pipeline (TAP) begonnen.

Miller zufolge haben Gazprom sowie die Partner Edison (Italien) und DEPA (Griechenland) bereits in Rom eine Absichtserklärung unterzeichnet. Eine Machbarkeitsstudie für eine Leitung auf dem Grund des Schwarzen Meeres soll bis Jahresende vorliegen.

Das Projekt einer russisch-italienischen Pipeline (South Stream), die Südeuropa via Bulgarien mit Gas versorgen sollte, war Ende 2014 geplatzt. Das Nachfolgeprojekt Turkish Stream liegt auf Eis, nachdem die Türken im November an der Grenze zu Syrien einen russischen Kampfjet abgeschossen haben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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