Salzgitter: Stahlkonzern fährt wieder Gewinn ein

Salzgitter: Stahlkonzern fährt wieder Gewinn ein

, aktualisiert 28. Februar 2017, 09:04 Uhr
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Das Unternehmen hat 2016 wieder einen Nettogewinn von knapp 57 Millionen Euro eingefahren

Quelle:Handelsblatt Online

Salzgitter ist im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern will nach den Sparprogrammen der letzten Jahre nun wieder auf Innovation und Wachstum setzen.

SalzgitterDie Erholung auf dem Stahlmarkt kommt dem zweitgrößten deutschen Hersteller Salzgitter zugute. Das Unternehmen habe 2016 einen Nettogewinn von 56,8 Millionen Euro eingefahren nach einem Verlust von 56 Millionen im Jahr davor, teilten die Niedersachsen am Dienstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 29,6 Millionen Euro gerechnet.

Salzgitter profitierte von Kostensenkungen und den sich in der zweiten Jahreshälfte stabilisierenden Stahlpreisen. Vor Steuern steht nach den vorläufigen Zahlen ein Gewinn von 53,2 Millionen Euro in den Büchern. Vor einem Jahr waren es gerade mal 4,1 Millionen. Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann hatte für 2016 30 bis 60 Millionen in Aussicht gestellt.

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„Nach dem unvermeidlichen Fokus auf Restrukturierungs- und Kostensenkungsinitiativen der letzten Jahre legen wir nunmehr einen besonderen Akzent auf Innovation und Wachstum“, sagte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann bei der Vorlage von Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Aussichten erschienen derzeit „so günstig wie seit 2012 nicht mehr“.

Die komplette Bilanz für das vergangene Jahr legt der Thyssen-Krupp-Rivale am 24. März vor. Für 2017 peilt Salzgitter einen Vorsteuergewinn von 100 bis 150 Millionen Euro an. Die Flachstahlsparte werde von den höheren Preisen profitieren.

Die Erlöse für den Werkstoff waren in den vergangenen Monaten auch in Folge von Anti-Dumping-Zöllen der EU gegen chinesische Billigimporte gestiegen. Der Konzernumsatz solle auf rund neun Milliarden Euro klettern, nachdem er im vergangenen Jahr wegen des Preisverfalls beim Stahl auf 7,9 Milliarden von 8,6 Milliarden geschrumpft war.

Quelle:  Handelsblatt Online
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