Trotz Abgasskandal: VW zurück in der Gewinnspur

Trotz Abgasskandal: VW zurück in der Gewinnspur

, aktualisiert 24. Februar 2017, 19:25 Uhr
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2015 hatte Volkswagen angesichts der immensen Kosten für den Diesel-Skandal den größten Verlust der Konzerngeschichte verzeichnet.

Quelle:Handelsblatt Online

Volkswagen hat ungeachtet hoher Belastungen durch den Abgasskandal einen Milliardengewinn eingefahren. Der Betriebsgewinn erreichte im abgelaufenen Jahr 7,1 Milliarden Euro, wie die Wolfsburger am Freitag mitteilten.

WolfsburgVolkswagen hat ungeachtet hoher Belastungen durch den Abgasskandal einen Milliardengewinn eingefahren. Der Betriebsgewinn erreichte im abgelaufenen Jahr 7,1 Milliarden Euro, wie die Wolfsburger am Freitag mitteilten. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlich höheren operativen Gewinn von 10,5 Milliarden Euro gerechnet. Grund für die Abweichung sind Sondereffekte von 7,5 Milliarden Euro, von denen 6,4 Milliarden allein auf den Dieselskandal entfielen.

2015 hatte wegen noch höherer Rückstellungen für die Aufarbeitung des Abgasskandals mit 4,1 Milliarden Euro der höchste Verlust in der Unternehmensgeschichte zu Buche gestanden. Der Umsatz kletterte 2016 mit knapp zwei Prozent stärker als erwartet auf 217,3 Milliarden Euro. Der Konzern lieferte im vergangenen Jahr weltweit 10,3 Millionen Fahrzeuge aus und löste damit Toyota als Weltmarktführer ab.

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Für das laufende Jahr stellte der Vorstand moderat steigende Auslieferungen in Aussicht. Der Konzernumsatz soll um bis zu vier Prozent steigen, die operative Rendite erneut zwischen sechs und sieben Prozent liegen.

Die Stammaktionäre, darunter als größte die Familien Porsche und Piech, das Land Niedersachsen und das Emirat Katar, sollen für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 2,00 Euro erhalten. An die Vorzugsaktionäre sollen 2,06 Euro je Anteilschein fließen. Für 2015 war trotz des historisch hohen Verlusts eine Minidividende von elf beziehungsweise 17 Cent je Aktie gezahlt worden.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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