Übernahmepläne: Busch fokussiert die Übernahme von Pfeiffer Vacuum

Übernahmepläne: Busch fokussiert die Übernahme von Pfeiffer Vacuum

, aktualisiert 23. Februar 2017, 11:01 Uhr
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Kritiker sehen in den Übernahmeplänen von Pfeiffer Vacuum durch den Konkurrenten Busch ein unfaires Angebot. Die angebotene Offerte sei „unangemessen niedrig“, so Analysten.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Übernahmepläne des Vakuumpumpenherstellers Busch für seinen Konkurrenten Pfeiffer Vacuum werden konkreter. Busch hält nun mehr als 30 Prozent seines Konkurrenten. Analysten kritisieren die Übernahmepläne.

DüsseldorfDer Vakuumpumpenhersteller Busch hat bei seinen Übernahmeplänen für den Wettbewerber Pfeiffer Vacuum eine entscheidende Hürde genommen. Die Firma teilte am Donnerstag mit, die Kontrollschwelle von 30 Prozent bereits zehn Tage nach der Angebotsveröffentlichung überschritten zu haben. „Die frühzeitige Überschreitung der Kontrollschwelle zeigt, dass unser Angebotspreis mit einer Prämie von rund zwölf Prozent fair ist“, sagte Sami Busch, geschäftsführender Gesellschafter der Busch-Gruppe.

Pfeiffer-Vorstandschef Manfred Bender hatte das Angebot von 96,20 Euro je Aktie zurückgewiesen. „Busch will bei Pfeiffer Vacuum erklärtermaßen Kontrolle ausüben und sieht Wachstumspotenziale im Falle einer Übernahme.

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„Das sollte den Aktionären mit einer Prämie vergütet werden“, hatte er im Reuters-Interview betont. Auch Analysten nannten die Offerte „unangemessen niedrig“. Harald Schnitzer von der DZ Bank sagte: „Busch will Pfeiffer zum Schnäppchenpreis.“

Busch war im Herbst 2015 bei Pfeiffer Vacuum eingestiegen und hatte seinen Anteil auf 29,98 Prozent aufgestockt, bevor das Familienunternehmen sein Übernahmeangebot machte. Die Aktionäre können ihre Aktien noch bis zum 13. März verkaufen. Sami Busch hatte aber wiederholt betont, kein Interesse an einer Komplettübernahme zu haben. Beide Unternehmen sollten als eigenständige Gesellschaften fortbestehen und Pfeiffer börsennotiert unter seinem separaten Management geführt werden. Doch mit dem Überspringen der 30-Prozent-Hürde kann Busch nun langfristig seinen Anteil ausbauen, ohne ein weiteres Angebot unterbreiten zu müssen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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