Angriff auf Amazon, Google & Co.: Samsung will smarten Lautsprecher

Angriff auf Amazon, Google & Co.: Samsung will smarten Lautsprecher

, aktualisiert 04. Juli 2017, 17:28 Uhr
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Die vernetzten Lautsprecher sollen jetzt auch für Samsung interessant geworden sein.

Quelle:Handelsblatt Online

Digitale Assistenten sind auf dem Vormarsch. Von Amazon, Google, Apple und Microsoft gibt es bereits smarte Lautsprecher. Doch Samsung will den Markt nicht kampflos überlassen, behauptet ein Medienbericht.

Seoul/New YorkAuch Samsung will laut einem Medienbericht im heißlaufenden Markt der smarten Lautsprecher mitmischen. Der Smartphone-Weltmarktführer arbeite an einem vernetzten Gerät mit dem hauseigenen Assistenten Bixby an Bord, schrieb das „Wall Street Journal“ am Dienstag. Wann der Lautsprecher auf den Markt kommen könnte, sei noch offen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Über diverse technische Details sei noch nicht entschieden worden. Für weitere Ungewissheit sorge, dass die englischsprachige Version von Bixby, die eigentlich zusammen mit dem Top-Smartphone Galaxy S8 im Frühjahr eingeführt werden sollte, immer noch nicht fertig ist.

Amazon sorgte für den Durchbruch der Produktkategorie durch den Erfolg seines 2014 vorgestellten Lautsprechers „Echo“ mit der Assistenzsoftware Alexa. Das Gerät kann Fragen der Nutzer beantworten, auf Sprachbefehl das vernetzte Zuhause steuern oder Amazon-Bestellungen annehmen. Google folgte im vergangenen Jahr mit dem ähnlich konzipierten Lautsprecher Home mit dem hauseigenen Google Assistant. Jüngster Neuzugang in dem Markt ist Apple mit dem HomePod, der Ende des Jahres auf den Markt kommen soll. Bei der Ankündigung vor einem Monat hob der iPhone-Konzern eine hochwertige Musikwiedergabe und nicht die Funktionen seiner Assistenzsoftware Siri hervor.

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Microsoft steckte beim Konkurrenzgerät „Invoke“ seine Assistentin Cortana in Lautsprechertechnik des Hifi-Spezialisten Harman, der im Frühjahr von Samsung gekauft wurde. Harman arbeite auch am Samsung-Lautsprecher mit, schrieb das „Wall Street Journal“. Diese Kooperation bei dem Gerät mit dem internen Codenamen „Vega“ habe bereits vor der Übernahme begonnen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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