Foxconn will Sharp: iPhone-Fertiger an Elektronikriesen interessiert

Foxconn will Sharp: iPhone-Fertiger an Elektronikriesen interessiert

, aktualisiert 21. Januar 2016, 09:18 Uhr
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Foxconn soll mehr als 5 Milliarden Dollar für das japanische Unternehmen bieten.

Quelle:Handelsblatt Online

Sharp ist ein Konzern im Krisenmodus. Nachdem sich der japanische Elektronikkonzern bereits Rettungshilfen besorgen musste, könnte er nun ganz verkauft werden. Der Apple-Fertiger Foxconn bietet offenbar Milliarden.

New YorkDer taiwanische Apple-Auftragsfertiger Foxconn scheint ein Auge auf den angeschlagenen japanischen Elektronikkonzern Sharp geworfen zu haben. Der Konzern habe ein Angebot über umgerechnet rund 5,1 Milliarden US-Dollar unterbreitet, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Das „Wall Street Journal“ berichtete von einer Angebotssumme in Höhe von 5,3 Milliarden Dollar. Eine Entscheidung, ob die Offerte angenommen oder abgelehnt werde, sei noch vor dem Ende des Monats zu erwarten.

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Die Führungsspitze von Sharp solle bleiben, um den japanischen Behörden entgegenzukommen. Die Regierung in Tokio will Insidern zufolge verhindern, dass Sharp von ausländischen Firmen gekauft wird. Deswegen werde eine Rettung durch den japanischen Staatsfonds INJC erwogen. Sharp-Aktien stiegen in Japan teilweise um 20 Prozent und lagen später noch etwa 7,4 Prozent höher.

Ein Foxconn-Sprecher lehnte auf Anfrage der Agentur einen Kommentar ab. Sharp erklärte nur, man spreche mit verschiedenen Unternehmen über strukturelle Verbesserungen des LCD-Geschäfts. Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, dass Sharp Offerten von Foxconn und INCJ prüfe.

Sharp kämpft derzeit an mehreren Fronten. Beim Verkauf von Smartphone-Bildschirmen macht der wiedererstarkte Rivale Japan Display Druck, bei Fernsehgeräten sind die günstigeren südkoreanischen Hersteller Samsung und LG beherrschend. Im Mai beschaffte sich Sharp deshalb bei Banken Rettungshilfen über 1,7 Milliarden Euro. Im Gegenzug verpflichtete sich das Unternehmen zu einem Sanierungsplan.

Quelle:  Handelsblatt Online
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