„New York Times“: US-Zeitung gewinnt 300.000 neue Digital-Kunden

„New York Times“: US-Zeitung gewinnt 300.000 neue Digital-Kunden

, aktualisiert 03. Mai 2017, 17:28 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Ein Run auf Online-Abos hat der „New York Times“ zu Jahresbeginn einen Rekordzuwachs an Kunden beschert. Das machte den Rückgang im Print-Anzeigengeschäft mehr als wett und sorgte für eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

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Die US-Zeitung konnte die Zahl ihrer reinen Digital-Abos in den ersten drei Monaten 2017 um 16 Prozent auf 2,2 Millionen erhöhen.

New YorkDie „New York Times“ hat zu Jahresbeginn wieder schwarze Zahlen geschrieben und Anleger mit Erfolgen im Digitalgeschäft erfreut. Das erste Quartal wurde mit einem Überschuss von 13,2 Millionen Dollar (12,1 Millionen Euro) abgeschlossen, wie die New York Times Company, der Verlag hinter der traditionsreichen Tageszeitung, am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 8,3 Millionen Dollar angefallen.

Angetrieben von steigenden Abo-Zahlen und Werbeeinnahmen im Internet legte der Umsatz im Jahresvergleich um gut fünf Prozent auf 399 Millionen Dollar zu. Die klassischen Print-Anzeigen bringen zwar immer weniger Geld ein, doch dafür boomt das Online-Geschäft, das mittlerweile 38 Prozent der Werbeerlöse ausmacht.

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Im Auftaktquartal gewann die Zeitung 308.000 neue Kunden für ihre digitalen Services – laut Vorstandschef Mark Thompson der höchste Zuwachs der bisherigen Unternehmensgeschichte. Ende März lag die Zahl der kostenpflichtigen Online-Abos mit rund 2,2 Millionen mehr als 60 Prozent über dem Vorjahreswert. An der Börse wurden die Zahlen gefeiert – die Aktie stieg im frühen US-Handel um über zehn Prozent.

Unter dem Druck sinkender Einnahmen aus dem Printgeschäft investierte das Traditionsblatt zuletzt massiv in seine Internet-Angebote. Zudem hatte sich die von US-Präsident Donald Trump oft besonders scharf kritisierte Zeitung vorgenommen, ihre im Wahlkampf 2016 gewonnene Online-Leserschaft mit unvoreingenommener Berichterstattung noch auszubauen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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