Software AG: Wartungsgeschäft bügelt Lizenzrückgang aus

Software AG: Wartungsgeschäft bügelt Lizenzrückgang aus

, aktualisiert 18. Juli 2017, 14:23 Uhr
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Im Gesamtjahr strebt das Unternehmen jetzt eine operative Marge von 31,0 bis 32,0 Prozent an.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Geschäft mit Lizenzen fällt mau aus, trotzdem steigert die Software AG Umsatz und Gewinn. Das Geschäft mit Softwarelösungen für die Industrie komme jetzt erst in Fahrt, betont der Vorstandschef.

Berlin/StuttgartDie Software AG hat trotz eines Rückgangs im Lizenzgeschäft Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal gesteigert. Die Erlöse kletterten um zwei Prozent auf 207 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBITA) um zehn Prozent auf 61 Millionen Euro. „Getrieben wurde dieser Ergebnissprung maßgeblich durch eine positive Entwicklung der margenstarken Wartungen im Digitalgeschäft“, erklärte das Unternehmen. Den Lizenzrückgang um sieben Prozent in der wichtigen Sparte Digital Business Processes erklärte Vertriebschef Eric Duffaut zum Teil mit Umsetzungsproblemen in Großbritannien.

Der zweitgrößte deutsche Software-Hersteller nach SAP blieb mit dem Umsatz hinter der Markterwartung leicht zurück, übertraf aber die Gewinnprognosen. Knut Woller, Analyst von Baader Research, rechnet mit einem Wachstum der Lizenzverkäufe im dritten Quartal. Doch wegen eines Rückgangs im Vergleichsquartal des Vorjahres sei das keine Kunst. Die Aktie des TecDax-Titels pendelte zwischen Plus und Minus hin und her.

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Vorstandschef Karl-Heinz Streibich betonte, das Geschäft mit Softwarelösungen für die Industrie komme jetzt erst richtig in Fahrt. „Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte sind wir sehr zuversichtlich, unser profitables Wachstum weiter auszuweiten“, sagt Finanzvorstand Arnd Zinnhardt. Inzwischen hat das Unternehmen rund 100 mehr Vertriebskräfte an Bord als vor einem Jahr - das und zugekaufte Firmen sollen den Umsatz voranbringen. Der Start ins zweite Halbjahr war nach Ansicht von Duffaut vielversprechend. Es gebe gute Aussichten auf neue Aufträge. Im Gesamtjahr strebt das Unternehmen jetzt eine operative Marge von 31,0 bis 32,0 Prozent an, etwas mehr als bisher.

Quelle:  Handelsblatt Online
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