T-Mobile hat Ärger in den Niederlande: Marktaufsicht untersagt Musik-Streamingdienst

T-Mobile hat Ärger in den Niederlande: Marktaufsicht untersagt Musik-Streamingdienst

, aktualisiert 23. Dezember 2016, 10:57 Uhr
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Das Angebot verstößt laut Behörden gegen die Regeln der Netzneutralität.

Quelle:Handelsblatt Online

Die niederländische Verbraucher- und Marktaufsicht hat den Musik-Streamingdienst von T-Mobile verboten. Der Grund: Die Deutsche-Telekom-Tochter verstoße gegen die Netzneutralität. Die Konkurrenz werde benachteiligt.

AmsterdamDie niederländische Verbraucher- und Marktaufsicht hat den Musik-Streamingdienst der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile untersagt. Das Angebot verstoße gegen die Regeln der Netzneutralität, weil die Nutzung nicht auf das vertraglich festgelegte Datenvolumen der Kunden angerechnet wird („Zero-Rating“), begründete die Behörde am Freitag ihren Schritt.

Konkurrenten wie Spotify hätten dadurch einen Wettbewerbsnachteil. Bei Verstößen drohe ein Bußgeld von 50.000 Euro pro Tag. Die Aufseher gehen davon aus, dass ihre Entscheidung angefochten werden könnte. Von T-Mobile Netherlands war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Das Unternehmen hatte den Streamingdienst im Oktober gestartet.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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