Twitter: Kurznachrichtendienst will stärker gegen Mobbing vorgehen

Twitter: Kurznachrichtendienst will stärker gegen Mobbing vorgehen

, aktualisiert 15. November 2016, 16:02 Uhr
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Beim Kurznachrichtendienst sollen Belästigungen und Missbrauch strenger geahndet werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach jahrelanger Kritik zeigt Twitter Einsicht. Der Kurznachrichtendienst verschärft den Kampf gegen Mobbing und verbale Attacken. Dabei setzt das Unternehmen auf neue Funktionen und die Schulung der Mitarbeiter.

San FranciscoDer Kurznachrichtendienst Twitter verschärft nach jahrelanger Kritik den Kampf gegen Mobbing und verbale Angriffe. Unter anderem werde es einfacher, Missbrauch zu melden, kündigte Firmenchef Jack Dorsey am Dienstag an. „Da Twitter in der Öffentlichkeit und in Echtzeit stattfindet, stellte es uns vor einige Herausforderungen, mit missbräuchlichem Verhalten Schritt zu halten und es einzudämmen“, räumte Dorsey ein.

Twitter wurde schon länger vorgeworfen, nicht hart Mobbing, Belästigungen und aggressives Verhalten zu bekämpfen, auch wenn der Kurznachrichtendienst in den vergangenen Jahren bereits seinen Kurs dagegen verschärft hatte. Gerade im zum Teil schmutzig geführten US-Präsidentschaftswahlkampf war das Thema zuletzt sehr präsent. In Medienberichten hieß es jüngst auch, das Problem sei einer der Gründe dafür gewesen, dass der Unterhaltungsriese Disney Kaufüberlegungen für Twitter fallengelassen habe.

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Zu neuen Maßnahmen gehört auch die Möglichkeit, Benachrichtigungen zu einzelnen Worten auf stummzuschalten. Das gilt auch für einzelne Konversationen zwischen mehreren Twitter-Nutzern. Auf die gesamte Timeline mit den Nachrichten aller Quellen, denen man folgt, kann man die Funktion jedoch nicht ausweiten.

Außerdem seien die Mitarbeiter, die Beschwerden über missbräuchliches Verhalten bearbeiten, zusätzlich geschult worden, hieß es. Dorsey erinnerte daran, dass die Twitter-Regeln grundsätzlich Attacken auf Basis etwa von Geschlecht, Alter, Herkunft, sexueller Orientierung, Religion, Krankheit oder Behinderungen verbieten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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