Umsatzrückgang: Schwaches Router-Geschäft drückt Ciscos Quartalszahlen

Umsatzrückgang: Schwaches Router-Geschäft drückt Ciscos Quartalszahlen

, aktualisiert 16. Februar 2017, 03:53 Uhr
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Das US-Unternehmen schwächelte im vergangenen Quartal erneut.

Quelle:Handelsblatt Online

Zwar nimmt das Geschäft mit Sicherheitslösungen Fahrt auf - den Rückgang im Traditionsgeschäft mit Routern kann Cisco damit aber nicht auszugleichen. Der US-Netzwerkriese legt erneut sinkende Zahlen vor.

BangaloreBeim US-Netzwerkriesen Cisco sind Gewinn und Umsatz im vergangenen Quartal weiter gesunken. Verglichen mit dem Vorjahreswert ging der Überschuss um 25 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro) zurück, wie der Konzern mitteilte. Die Erlöse fielen um zwei Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar.

Mit 0,29 Dollar je Aktie kündigte Cisco eine etwas niedrigere Quartalsdividende an, als am Markt erwartet worden war. Auch der Geschäftsausblick fiel eher verhalten aus - im laufenden Quartal droht dem Konzern zufolge ein weiterer Umsatzrückgang. Obwohl die Ergebnisse die Prognosen der Analysten übertrafen, fiel die Aktie nachbörslich um ein Prozent.

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Das Geschäft mit Sicherheitslösungen wiederum nimmt Fahrt auf. Der Umsatz in der Sparte, die unter anderem Produkte zum Schutz vor Hackerangriffen anbietet und künftig eine größere Rolle im Konzern spielen soll, legte im zweiten Geschäftsquartal um 14 Prozent auf 528 Millionen Dollar zu.

Cisco stellt Geräte für den Internet- und Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik steckt in vielen Firmen-Netzwerken, die Nachfrage schwächelt aber schon länger.

Im nach wie vor größten Sektor fielen die Erlöse um fünf Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Die Sparte steht unter Druck, weil Telekom-Konzerne weniger für Netzwerktechnik ausgeben. Zudem ist der Wettbewerb mit Firmen wie Huawei oder Juniper Networks hart.

Insgesamt ging der Umsatz bereits das fünfte Quartal in Folge zurück und zwar um drei Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn betrug mit 2,35 Milliarden Dollar ein Viertel weniger als noch ein Jahr zuvor. Cisco steckt zurzeit im Umbau. Im Zuge dessen sollen mehrere Tausend Mitarbeiter entlassen werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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