Thorsten Dirks: „Mister O2“ steuert bald Eurowings

Thorsten Dirks: „Mister O2“ steuert bald Eurowings

, aktualisiert 07. Dezember 2016, 10:58 Uhr
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Der Manager wechselt in den Vorstand der Lufthansa.

Quelle:Handelsblatt Online

Unter Thorsten Dirks wurde Telefónica zum größten deutschen Mobilfunker. Kürzlich verkündete der Manager seinen Abschied. Jetzt ist klar, was seine nächste Aufgabe ist. Die Lufthansa-Tochter Eurowings auf Kurs bringen.

FrankfurtTelefónica-Deutschland-Chef Thorsten Dirks wird neues Vorstandsmitglied bei der Deutschen Lufthansa. Dort werde er ab 1. Mai 2017 die Billigflugtochter Eurowings und den Bereich Aviation Services verantworten, teilte die Fluggesellschaft am Mittwoch mit. Sein Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren.

Vorgänger Karl Ulrich Garnadt scheidet mit Ablauf seines Vertrages Ende April nächsten Jahres aus dem Vorstand aus. Dirks hatte Mitte November erklärt, seinen Posten bei Telefónica Deutschland (O2) abgeben zu wollen.

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Im Oktober 2014 hatte Telefónica die 8,5 Milliarden Euro schwere Übernahme des Mobilfunkers E-Plus abgeschlossen. Damit war auch der ehemalige E-Plus-Chef Dirks an die Spitze des vom spanischen Telefónica-Konzern kontrollierten Münchener Unternehmens gerückt.

Die Spanier halten gut 63 Prozent der Aktien, der niederländischen KPN als ehemaliger E-Plus-Mutter gehören noch rund 15,5 Prozent. Telefónica Deutschland ist der nach Kundenanschlüssen größte deutsche Mobilfunker - noch vor der Deutschen Telekom und Vodafone.

Dirks ist derzeit auch Präsident des Digitalverbandes Bitkom. Im Zuge des Zusammenschlusses von O2 und E-Plus konnte er insbesondere mit Kostensenkungen im Tagesgeschäft punkten. Durch das Zusammenlegen der beiden Netze streicht das Unternehmen mit 1600 Jobs rund jede sechste Stelle und baut doppelt vorhandene Sendeanlagen ab, Shops wurden abgegeben oder geschlossen.

Bei Eurowings ruckelt es im Betrieb auch kurz vor Garnadts Abgang noch immer. Und im kommenden Jahr stehen zwei Mammutprojekte auf der Liste des Managements. Zum einen will Eurowings 40 Flugzeuge samt Crews von Air Berlin anmieten. Die Verhandlungen laufen derzeit noch. Zum anderen soll die Lufthansa-Beteiligung Brussels Airlines nach ihrer vor einigen Wochen beschlossenen Komplettübernahme in Eurowings integriert werden. Auf Dirks wartet also noch viel Arbeit.

Quelle:  Handelsblatt Online
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