Allianz und Simplesurance: Vertiefte Kooperation mit Insurtechs

exklusivAllianz und Simplesurance: Allianz vertieft Kooperation mit Start-ups

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Allianz-Chef Oliver Bäte hat insgesamt 430 Millionen Euro für Investitionen in viel versprechende Start-ups reserviert.

von Matthias Kamp

Der Münchner Versicherer will noch stärker vom Know-how und der Dynamik der Start-up-Szene profitieren und investiert darum mehr in das Berliner Insurtech Simplesurance.

Der Münchner Allianz-Konzern stockt seine Beteiligung an dem Berliner Versicherungs-Start-up Simplesurance auf. Im vergangenen Jahr war Europas größter Versicherer bei dem 2012 von Robin von Hein gegründeten Unternehmen eingestiegen. „Wir sind begeistert angesichts des Fortschritts unserer Partnerschaft und freuen uns darauf, das hervorragende Team von Simplesurance weiter zu unterstützen und das innovative digitale Geschäftsmodell international zu skalieren“, sagt Solmaz Altin, Chief Digital Officer der Allianz.

Umbau im Versicherungskonzern Allianz-Chef Bäte will auf Gegner zugehen

Der zuletzt in die Kritik geratene Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte wirbt bei seinen konzerninternen Gegnern für den von ihm angestoßenen Umbau bei Europas größtem Versicherer.

Oliver-Bäte Quelle: REUTERS

Simplesurance vertreibt unter anderem Versicherungen für Mobiltelefone, die auf E-Commerce-Plattformen wie Amazon verkauft werden. Zur exakten Höhe der Allianz-Beteiligung an dem Start-up, das in Berlin 140 Mitarbeiter beschäftigt und in 28 Ländern aktiv ist, machen beide Seiten keine Angaben. Insgesamt hat Simplesuarance bislang 30 Millionen Euro eingesammelt. Neben zwei Wagniskapitalgesellschaften dürfte die Allianz der wichtigste Investor sein. Neu eingestiegen bei Simplesurance ist der japanische Online-Marktplatz Rakuten, eines der zehn größten Internetunternehmen der Welt. Für das laufende Jahr kündigt Gründer von Hein eine weitere Finanzierungsrunde an.

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Allianz-Chef Oliver Bäte hat insgesamt 430 Millionen Euro für Investitionen in viel versprechende Start-ups reserviert. Die Kooperationen sollen helfen, den 127 Jahre alten Konzern fit fürs digitale Zeitalter zu machen

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