Brutto-Netto-Rechner

Brutto-Netto-Rechner

Der Gehaltsrechner von WiWo.de berechnet das genaue Netto-Gehalt eines vorher gewählten Brutto-Gehalts. Unser Brutto-Netto-Rechner zeigt Ihnen außerdem alle Abgaben wie zum Beispiel die Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und die Beitrage zur gesetzlichen Krankenversicherung auf. Sie können mit dem einfach zu bedienenden Gehaltsrechner mehrere Szenarien durchspielen und sehen sofort die Auswirkungen auf Ihr Nettogehalt.

Funktionsweise des Gehaltsrechners


Bitte wählen Sie zuerst in der grauen Box das Steuerjahr sowie die Berechnungsweise aus. Sie haben die Auswahl zwischen den Jahren 2013, 2014 und 2015 sowie der Berechnungsart Brutto zu Netto oder Netto zu Brutto. In der Box „Angaben zum Gehalt“ wähle Sie bitte den gewünschten Zeitraum und das gewünschte Brutto- oder Nettogehalt. In der folgenden Box „Besteuerungsmerkmale“ können mehrere Angaben gemacht werden. Zuerst wählen Sie bitte die Steuerklasse aus. Danach Ihr Bundesland, Ihr Geburtsjahr und ob Sie Kinder haben. Nun können Sie noch einen möglichen Monatsfreibetrag sowie den möglichen Kinderfreibetrag wählen. Bitte wählen Sie auch noch aus, ob Sie zur Kirchensteuer veranschlagt werden. In der letzten Box „Vorsorgeaufwendungen“ wählen Sie bitte die Art ihrer Rentenversicherung sowie der Krankenversicherung. Bitte machen Sie Ihre Angaben möglichst detailliert, um ein genaueres Ergebnis zu erreichen. Ein Vorteil unseres Gehaltrechners ist das sofortige Anzeigen der Auswirkungen jeder einzelnen Veränderung. Außerdem wird auch die Arbeitgeberbelastung berechnet.

Abzüge vom Lohn


Vom Brutto-Lohn werden diverse Steuern und Sozialabgaben abgezogen um das Netto-Gehalt zu erhalten. Auf der steuerlichen Seite werden die Lohnsteuer, der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer abgezogen. Die Lohnsteuer ist abhängig von dem jeweiligen Steuersatz, welcher auf den Brutto-Lohn erhoben wird. Der Betrag des Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer ist von der Höhe der Lohnsteuer abhängig. Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent der Lohnsteuer. Die Kirchensteuer ist entweder acht oder neun Prozent der Lohnsteuer (je nach Bundesland). Unter die Sozialabgaben fallen die Rentenversicherung, Krankenversicherung sowie die Arbeitslosenversicherung.

Die Steuerklassen


In Deutschland gibt es sechs Steuerklassen. Die Steuerklassen unterscheiden sich durch ihre jeweiligen Freibeträge und haben somit großen Einfluss auf Ihren Nettolohn. Generell sind die Steuerklassen I und II für ledige, geschiedene oder allein lebende Menschen vorgesehen. Steuerklasse II richtet sich an alleinerziehende Arbeitnehmer. Die Steuerklassen III, IV und V sind für verheiratete Menschen vorgesehen. Bei verheirateten Menschen optiert meistens der Ehepartner mit dem höheren Gehalt für Steuerklasse III. Dem anderen Ehepartner wird dann die Steuerklasse V zugewiesen. Verdienen beide Ehepartner ungefähr gleich viel, empfiehlt es sich, Steuerklasse IV für beide zu wählen. Steuerklasse VI wird vergeben, wenn es sich um ein zusätzliches Dienstverhältnis eines Arbeitnehmers handelt. Die höchsten Freibeträge enthalten die Steuerklassen II sowie III. Den Grundfreibetrag enthalten Arbeitnehmer mit der Steuerklasse I oder IV. Keine Freibeträge sind in den Steuerklassen V und VI enthalten. Somit wird jeder verdiente Euro besteuert.


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