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Managerinnen: Bayer und Allianz

Managerinnen: Diese Frauen sollte man im Auge behalten

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Bayer und Allianz

Sandra Peterson Quelle: Presse
Sandra Peterson hat gute Chancen mit Traditionen zu brechen - seit 148 Jahren hat es noch keine Frau in den Konzernvorstand bei Bayer geschafft, sie hat gute Chancen. Quelle: Presse

Sandra Peterson - Bayer

In 148 Jahren hat es noch keine Frau in den Konzernvorstand des Leverkusener Pharma- und Chemiekonzerns Bayer geschafft. Sandra Peterson könnte das ändern. Die 52-jährige Amerikanerin leitet aktuell das Pflanzenschutzgeschäft Bayer CropScience und ist damit für 6,8 Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 21 000 Mitarbeiter verantwortlich. Mit ihrer freundlichen, aber bestimmten Art kommt die Politikwissenschaftlerin gut an, ist aus dem Unternehmen zu hören. Zuvor arbeitete Peterson unter anderem für die Beratung McKinsey, den Haushaltsgerätehersteller Whirlpool und den Nahrungsmittelkonzern Nabisco.

Auf die Plätze, fertig, los!

Bei Bayer hat Peterson nicht nur Erfahrungen im Pflanzenschutz-, sondern auch im Gesundheitsgeschäft gesammelt. Und im Konzernvorstand werden in absehbarer Zeit Plätze frei: Laut Geschäftsbericht laufen die Verträge von Arbeitsdirektor Richard Pott und Wolfgang Plischke, der im Vorstand die Region Asien/Pazifik betreut, 2012 beziehungsweise 2014 aus.

Christine Bosse - Allianz

Christine Bosse
Dänisches Modell: Familie und Karriere - die Juristin Christine Bosse sitzt in verschiedenen Gremien.

Diese Frau wird Gerhard Cromme nachfolgen und kommt auch für weitere wichtige Aufsichtsratsposten infrage: Die Dänin Christine – genannt Stine – Bosse, 50, zieht spätestens 2013 in das Kontrollgremium des Münchner Versicherungskonzerns Allianz ein und ersetzt dort Vizechef Cromme. Anfang 2011 ist die Juristin als Chefin des dänischen Versicherungskonzerns Tryg Forsikring ausgeschieden – sie will sich nach 23 Jahren mehr ihrer Familie widmen, ihrem Engagement für Wohltätigkeitsorganisationen (sie erhielt dafür den dänischen Danebrog-Verdienstorden) und mehreren Aufsichtsratsmandaten bei skandinavischen Finanz- und Telekomkonzernen. Nun kommt demnächst noch die Allianz hinzu. Dort sitzen damit bald zwei Frauen im Aufsichtsrat: Bislang hält Renate Köcher, die Chefin des Allensbacher Instituts für Demoskopie, allein die Stellung.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 30.12.2011, 13:25 UhrAnonymer Benutzer: Huch

    ich lach mich schlapp .... "Mensch ist vom Fach: Im Verdi-Bundesvorstand hat sie sich auf Finanzdienstleister spezialisiert, zuletzt koordinierte sie den Postbank-Warnstreik." wie geil ist das denn .... Mensch hat als Gewerkschaftssekretärin und in sozialpsychatrischen Einrichtungen gearbeitet .... voll kompetent in Finanzangelegenheiten .....

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