Kommentare zu: Enterprise 2.0

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31 Kommentare
  • 12.07.2010, 20:08 UhrAnonymer Benutzer: Berater

    bullshit!
    in Projekt Wikis arbeiten doch nur die Trottel, die eh keine operativen Projekte haben. blogs sind voll von Möchtegern postern - siehe SAP SDN.

    Das ist alles Wunschdenken - Technik ersetzt nie Organisation ...

  • 12.07.2010, 21:49 UhrAnonymer Benutzer: JRF

    ich habe selber eine gewisse Zeit in der iT-Welt verbracht. Was wurde uns alles schon verkauft! Oftmals waren und sind Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander. ich gebe zu das in internationalen Unternehmen wie ibM, Siemens und Co. solche Dinge wie Enterprise 2.0 relevant werden können. Aber im Mittelstand sehe ich dies, wenn überhaupt, dann nur sehr vereinzelt.

    Weiterhin sollten die beteiligten Menschen nicht vergessen werden. Welches Management gibt wirklich die Kontrolle auf oder ab?? Auch das beschriebene Herrschaftswissen werden sich viele nicht ohne weiteres abnehmen lassen. Falls es doch zu den im Artikel beschriebenen Arbeitsabläufen kommt, wird sicher ein 'Sonderweg' für das Management 'ausgearbeitet'.

    Die Szenarien hier im Artikel sind für mich oftmals sehr theoretisch. Die Praxis wird, wie so oft in der Vergangenheit, anders aussehen.
    Um eine beispiel zu nennen. Der email Verkehr wird in vielen Unternehmen, obwohl nicht zulässig, überwacht! ich habe seinerzeit z.b. in Lotus Notes Einblick gehabt!

    ich schließe mich daher meinem Vorkommentator an!

  • 12.07.2010, 21:52 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    ich kann meinem Vorredner nur widersprechen. Der Kommentar ist völliger bullshit. Einmal geht es bei Enterprise 2.0 nie darum, eine Organisation "zu ersetzen", sondern Arbeit anders zu organisieren und dann werden blogs sicher nicht von "Möchtegern postern" geführt. Nach derselben Logik wären solche Kommentare ebenfalls von Möchtegern postern, die es leider nicht einmal zum bloggen gepackt haben.

  • 12.07.2010, 22:18 UhrAnonymer Benutzer: Enterprise-Experte

    Also wir sind ein mittelständisches Unternehmen und setzen seit einiger Zeit schon blogs und Wikis zum Projektmanagement ein. ich kann darüber nur gutes sagen. die Kommunikation hat sich tatsächlich im Team verbessert. Und es wird auch mehr Wissen geteilt. Was ich aber besonders gut finde, ist das sich das GEmeinschaftsgefühl seitdem stark gesteigert hat, weil alle mitmachen.

    ich würde sogar sagen, bei Mittelständlern geht das noch besser als in Konzernen, weil das weniger Leute mitmachen und alles viel übersichtlicher bleibt.

  • 13.07.2010, 00:06 UhrAnonymer Benutzer: Donnerwetter

    Wer hat denn die Collage gemacht? Sollte nicht "Wisdom of the crowds" sondern "The wisdom of crowds" heißen (buch dazu: James Surowiecki, "The Wisdom of Crowds"). "The Wisdom of Crowds" ist ein fester begriff in der Web 2.0-Szene. Wir sollten das lieber nicht verstellen (sonst heißt bei uns "babysitter" bald "Kinderstuhl")

  • 13.07.2010, 04:29 UhrAnonymer Benutzer: dms

    @Donnerwetter

    ich glaube, dass "wisdom of the krauts" gemeint ist ;-)

  • 13.07.2010, 04:56 UhrAnonymer Benutzer: Jens Schröter

    Natürlich ersetzt Technik nicht die Organisation. Aber sie kann Geschäftsprozesse und Organisationen unterstützen und auch verändern. im Fall von "Enterprise 2.0" gibt es dafür bereits zahlreiche gute beispiele und bevor ich über "Trottel" und "Möchtegern poster" rede, würde ich als Lektüre "Enterprise 2.0 - Die Kunst, loszulassen von Willms buhse u. Sören Stamer" empfehlen. Hier wird auch das Thema "Macht und Machtverlust" gut dargestellt (ich bin mit den Autoren nicht verwandt und verschwägert ;-)
    in München hat sich gerade eine Gruppe zusammengefunden, die diese Themen in regelmässigen Treffen diskutiert. Falls Sie mal in der Gegend sind, sind Sie herzlich eingeladen: bit.ly/cTFzj5

  • 13.07.2010, 12:19 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    @dms: das wird's wohl sein ;-) im übrigen, die "Wisdom of Krauts"-Welle ist langsam wieder vorbei. Die Stimmen werden lauter, dass die Kreativität eines individuums nicht durch Massen zu ersetzen ist. WoK ist für moderate Verbesserungen sinnvoll, jedoch stammen bahnbrechende "Game Changer" *immer* von einem oder maximal zwei Personen.
    Klammert man dies aus, so bekommt man das, was man schon ohnehin seit 40 Jahren in den meisten Unternehmen betreibt: innovationsmanagement. Dafür ist eine neumodische, infantile Überschrift nicht erforderlich.

  • 13.07.2010, 13:08 UhrAnonymer Benutzer: HR

    Die Darstellung der McKinsey Studie im zweiten Absatz ist irreführend. Wenn Mitarbeiter vor drei Jahren hauptsächlich über Email und Telefon kommuniziert haben hat das nichts damit zu tun, dass Unternehmen jetzt auf andere Technologien umsteigen.
    ich führe gerade eine Erhebung zum selben Thema unter http://tu-darmstadt.limequery.com/index.php?sid=55357 durch und die vorläufigen Ergebnis sind sehr ähnlich zu dem Mitarbeiterverhalten von vor drei Jahren.

  • 14.07.2010, 00:34 UhrAnonymer Benutzer: Schaeferblick

    Sätze wie "hierarchische Strukturen werden durch die Weisheit der Masse ersetzt" dürften bei so mancher Führungskraft eher ein abwinkendes Lächeln als begeisterung auslösen.
    Das ist weder überzeugend bzw. werbewirksam noch dürften in großen Unternehmen auf absehbare Zeit die Hierarchien vollständig verschwinden - auch mit noch so tollen kollaborativen Tools und noch so toller Kultur. Zwar werden "Command & Control" Stile zurückgehen und Führungskräfte müssen lernen "loszulassen" bzw. themenbezogene Führung zuzulassen, aber in der letzendlichen Entscheidung und im Festelegen von Zielen wird es nach wie vor immer ein "oben" und ein "unten" im Organigramm geben. Auch A.McAfee betont in seinem buch: "Enterprise 2.0 is not incompatible with leadership, management, and hierarchy."
    Für praktische Einblicke ins Thema empfehle ich übrigens die Fallstudienplattform www.e20cases.org.

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