Salesforce: Über die Wolke
Aktien: Smartphone-Profiteure an der Börse im Überblick
Salesforce.com
ISIN: US79466L3024
Börsenwert: 21,30 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 0,50 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +37 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 77,0
Dividendenrendite: -
Chance/Risiko*: 8/8
Fazit: Der Softwareentwickler setzte als einer der ersten Hersteller weltweit auf Cloud Computing; sein Wachstum ist eindrucksvoll, die Aktie aber bereits sehr teuer. Halten.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Ebay
ISIN: US2786421030
Börsenwert: 63,54 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 3,67 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +27 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 18,1
Dividendenrendite: -
Chance/Risiko*: 7/6
Fazit: Auch im Handel wachsen Handy, traditionelle Läden und Internet zusammen; Ebay hat sich gut positioniert. Nach dem starken Anstieg täte dem Kurs eine kleine Pause gut.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Intel
ISIN: US4581401001
Börsenwert: 114,04 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 4,49 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +24 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 10,0
Dividendenrendite: 3,9
Chance/Risiko*: 7,6
Fazit: Drohte die Entwicklung zum mobilen Netz zu verschlafen. Will mit kleineren Chips gegensteuern, die Börse ist skeptisch, was Mutigen Chancen bietet. Spekulativ kaufen.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Microsoft
ISIN: US5949181045
Börsenwert: 258,04 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 43,65 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +5 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 9,3
Dividendenrendite: 3,0
Chance/Risiko*: 6/5
Fazit: Der Softwareriese kämpft mit dem Technologiewandel, hat aber ausreichend Geld, um neue Software für Tablets und Smartphones zu entwickeln. Langfristig daher interessant. Kaufen.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Nokia
ISIN: FI0009000681
Börsenwert: 10,26 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 5,58 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: -9 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: -
Dividendenrendite: 9,3
Chance/Risiko*: 8/7
Fazit: Hat Apple und Samsung nichts entgegenzusetzen und sich nun an Microsoft gekettet, deren Software Nokia nutzt. Heiße Wette, aber die hohe Cash-Position sichert ab.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Apple
ISIN: US0378331005
Börsenwert: 647,55 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 27,65 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +66 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 13,0
Dividendenrendite: 1,5
Chance/Risiko*: 7/7
Fazit: Ist trotz des Börsenerfolgs nicht teuer, denn Umsatz und Gewinn wachsen schneller als der Marktwert. Risiko: Apple hängt immer mehr vom iPhone ab. Halten.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Cirrus Logic
ISIN: US1727551004
Börsenwert: 2,60 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 0,17 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +16 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 13,4
Dividendenrendite: -
Chance/Risiko*: 8/8
Fazit: Im Zuge der aktuellen iPhone-5-Euphorie, für das Cirrus Chips zuliefert, überschoss die Aktie; die Korrektur ist im Gange, Anleger sollten noch etwas abwarten.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Audience
ISIN: US05070J1025
Börsenwert: 0,13 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 0,11 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +104 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 16,7
Dividendenrendite: -
Chance/Risiko*: 8/7
Fazit: Nach dem Kurssturz (ausgelöst vom Aus als Apple-Zulieferer) langfristig interessant; Audience beliefert auch Samsung und Google. Spekulativ kaufen.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Qualcomm
ISIN: US7475251036
Börsenwert: 108,44 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 10,87 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +36 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 14,5
Dividendenrendite: 1,6
Chance/Risiko*: 7/6
Fazit: In so gut wie jedem weltweit verkauften Smartphone stecken Chips der Kalifornier. Aktie schon gut gelaufen, aber nach wie vor attraktiv bewertet. Kaufen.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Nvidia
ISIN: US67066G1040
Börsenwert: 8,46 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 3,29 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +13 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 10,7
Dividendenrendite: -
Chance/Risiko*: 8/7
Fazit: Auch der Grafikkartenspezialist tut sich schwer mit der neuen, mobilen Chip-Welt, hat aber als Zulieferer von Google und Microsoft ein Bein im Markt. Die Aktie ist günstig.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
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Salesforce.com
ISIN: US79466L3024
Börsenwert: 21,30 Milliarden Dollar
Netto-Liquidität: 0,50 Milliarden Dollar
Umsatzwachstum: +37 Prozent
Kurs-Gewinn-Verhältnis: 77,0
Dividendenrendite: -
Chance/Risiko*: 8/8
Fazit: Der Softwareentwickler setzte als einer der ersten Hersteller weltweit auf Cloud Computing; sein Wachstum ist eindrucksvoll, die Aktie aber bereits sehr teuer. Halten.
*Chance>Risiko: Kaufen
Chance<Risiko: Verkaufen
1=niedrig
10=hoch
Quelle: Bloomberg; Stand: 25. September 2012
Vom Trend zur Cloud hat besonders der Online-Softwareanbieter Salesforce aus San Francisco profitiert. Salesforce entwickelt Vertriebssoftware und Programme zur Kundenbetreuung. Salesforce-Chef Marc Benioff sagt, er habe sich beim Weiterentwickeln der Benutzeroberfläche seiner Programme vom sozialen Netzwerk Facebook inspirieren lassen. An der Börse ist Salesforce ungleich erfolgreicher als Facebook, die Aktie steht so hoch wie nie seit dem Börsengang 2004. Der Börsenwert ist etwa achtmal so hoch wie der Jahresumsatz – teuer.
Ebay: Paypal zahlt sich aus
Die neue Mobilität lässt die Grenze zwischen stationärem und Internet-Handel verwischen. "Künftig wird es keinen reinen Internethandel mehr geben, sondern nur noch Handel", sagt John Donahoe, Chef des Online-Händlers Ebay. Er sieht einen Wachstumsmarkt darin, klassischen Händlern zu helfen, ihre stationären Geschäfte besser mit dem Internet zu koppeln. Mit seinem Zahlungsdienstleister Paypal will er sich in deren Zahlungsprozesse einklinken, was wiederum zusätzliche Daten, Bedarf nach Datensicherheit und neue Geschäftschancen nach sich zieht. Dank dieser Aussichten ist Ebay heute mehr wert als zu Dotcom-Zeiten. Daniel Kurnos, Internet-Analyst bei Benchmark & Company, empfiehlt die Aktie vor allem wegen der Einnahmemöglichkeiten durch Paypal und aus mobilem Shopping.
Intel: Bald Apple Lieferant?
Für antizyklische Investoren eröffnet die Revolution in der Tech-Branche nicht nur bei den aktuellen Gewinnern Chancen, sondern auch bei vermeintlichen Verlierern. Die Probleme, vor denen sie stehen, sind oft schon im Kurs enthalten, teilweise wurden Unternehmen auch übertrieben stark von der Börse geprügelt.

Wie beispielsweise der Halbleiterhersteller: Intels Prozessoren stecken in 80 Prozent aller PCs, doch bei Smartphones und Tablets hat Intel derzeit nichts zu melden. Mit einer Strom sparenden Version seines Atom-Prozessors will Intel das ändern. Sie soll zuerst von der Google-Tochter Motorola-Mobility in deren neuer Razr-Produktreihe sowie beim chinesischen PC-Hersteller Lenovo eingesetzt werden.
Zusätzlich hofft Intel im klassischen Geschäft mit Computerprozessoren auf einen Schub durch Microsofts neues Betriebssystem Windows 8. Das kommt Ende Oktober auf den Markt und dürfte dann auch auf vielen herkömmlichen Computern installiert werden, vor allem auf Ultrabooks.
Diese Leichtgewichte konkurrieren mit Apples Macbook Air, die Computerhersteller setzen vor allem in Verbindung mit Windows 8 große Hoffnungen in sie. Microsoft ist zudem entschlossen, mit seiner neuesten Betriebssystem-Generation endlich signifikante Marktanteile im Smartphone und Tablet-Markt zu erringen. Gelingt das, profitiert auch Intel. Wie stark, wird sich allerdings erst 2013 zeigen.
So sehr der Gigant im Geschäft mit Smartphones auch hinterherhinkt – Intel bleibt eine Größe im traditionellen Geschäft. Die Prozessorpreise kommen zwar unter Druck. Doch auch in den kommenden Jahren sollen weltweit über 400 Millionen Desktop-Computer und Notebooks verkauft werden – der Markt ist beileibe nicht tot.






















