Berkshire Hathaway: Warren Buffett beichtet einen großen Fehler

Berkshire Hathaway: Warren Buffett beichtet einen großen Fehler

, aktualisiert 03. März 2014, 08:57 Uhr
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Warren Buffett, Chef der Investmentholding Berkshire Hathaway, hat ein glückliches Händchen: Seit dem Start der Holding im Jahr 1965 stieg der Buchwert je Aktie deutlich stärker als der Gesamtmarkt.

Die Investmentlegende Warren Buffett profitiert von der Erholung der US-Wirtschaft. Seine Investmentholding Berkshire Hathaway verdiente so viel wie noch nie. Doch Buffett hat auch einen Grund, sich zu ärgern.

Nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr nimmt US-Starinvestor Warren Buffett mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway weitere große Zukäufe ins Visier. "Amerikas beste Tage liegen vor uns", erklärte der 83-jährige Buffett in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre.

Zusammen mit seinem 90 Jahre alten Vize Charlie Munger sei er auf der Suche nach weiteren großen Übernahmezielen - nach "Elefanten". Obwohl er auch im Ausland investiere, gebe es die größten Möglichkeiten in Amerika.

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Buffett hatte im vergangenen Jahr unter anderem 5,6 Milliarden Dollar für den amerikanischen Stromversorger NV Energy und 12,25 Milliarden Dollar für den Ketchup-Hersteller Heinz auf den Tisch gelegt. Bei weiteren Zukäufen sei es vorstellbar, dass sich Berkshire erneut mit einem Partner zusammen tun könnte - sowie wie das bei der Übernahme von Heinz der Fall war.

Diese Aktien hat Buffett im Depot

  • Aktien im Depot

    Berkshire Hathaway, die Holding von Warren Buffett, ist verpflichtet das so genannte Formular 13F zu getätigten Investments bei der US-Börsenaufsicht einzureichen.
    Die Mitteilung soll immer innerhalb von 45 Tagen nach Quartalsende erfolgen und alle in den USA gehandelten Aktien, Optionen und Wandelanleihen enthalten.
    Nicht ersichtlich wird aus den Aufstellungen, in welche Papiere außerhalb der USA investiert wurde oder wie groß die Barreserven sind. Ebenfalls nicht aufgeführt in der Tabelle sind Optionen, Warrants und Anleihen.

    Stand: 30.06.2014, Quelle: Pflichtmitteilung (13F) an US-Börsenaufsicht, Bloomberg

  • Wells Fargo

    Marktwert: 24,3 Milliarden Dollar

  • Coca Cola

    Marktwert: 16,9 Milliarden Dollar

  • American Express

    Marktwert: 14,4 Milliarden Dollar

  • International Business Mach

    Marktwert: 12,7 Milliarden Dollar

  • Wal Mart

    Marktwert: 4,4 Milliarden Dollar

  • Procter & Gamble

    Marktwert: 4,2 Milliarden Dollar

  • Exxon Mobil

    Marktwert: 4,1 Milliarden Dollar

  • US Bancorp

    Marktwert: 3,5 Milliarden Dollar

  • Moody's

    Marktwert: 2,2 Milliarden Dollar

Dafür hatte sich Buffett mit der Beteiligungsgesellschaft 3G zusammengeschlossen. Der Anteil von 50 Prozent, den Berkshire an Heinz hält, könnte sich erhöhen, wenn sich 3G zu einem Verkauf ihrer Anteile entschließen würde, sagte Buffett.

Berkshire schloss das vergangenen Jahr mit 48,19 Milliarden Dollar in der Kasse ab. Damit hat Buffett erheblichen Spielraum für größere Zukäufe und die Möglichkeit, ein größeres Polster zur Sicherheit einzubehalten. Nach Einschätzung von Thomas Russo, Partner bei Gardner Russo & Gardner, der rund neun Milliarden Dollar verwaltet - davon stecken etwa elf Prozent in Berkshire - haben Munger und Buffett den Luxus, auf Gelegenheiten warten zu können. Das stärke die Strategie des Konglomerats.

Der Gewinn von Berkshire Hathaway legte 2013 um 31 Prozent auf 19,48 Milliarden Dollar zu. Für das vierte Quartal wies die Beteiligungsgesellschaft einen Überschuss von 4,99 Milliarden Dollar aus - ein Plus von fast zehn Prozent.

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