ThemaRohstoffe

Biosprit: Tank statt Teller

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Demonstranten halten ein Transparent mit der Aufschrift "Biospirt macht Hunger". Wegen der Nutzung von Pflanzlichem Benzin bleibt weniger Anbaufläche für Nahrung

von Martin Gerth

Biosprithersteller treiben den Maispreis und wachsen weiter.

In den USA gehen etwa 40 Prozent der Maisernte in die Biospritproduktion, nur 24 Prozent landen als Lebensmittel auf dem Teller oder werden exportiert. Der Rest wird zu Futtermitteln verarbeitet. Die Amerikaner sind mit 13,9 Milliarden Gallonen (umgerechnet 52,6 Milliarden Liter) der weltweit größte Produzent von Bioethanol (siehe Grafik). Die hohe Nachfrage treibt den Preis an den Terminmärkten.

Mehr tanken, weniger essen.

Mehr tanken, weniger essen. 40 Prozent der US-Maisernte werden zu Bioethanol verarbeitet. Die wachsende Ökospritproduktion treibt den Maispreis

Angesichts der extremen Trockenheit im Maisgürtel Amerikas machen Rinder- und Schweinefarmer, die Maisfutter kaum noch bezahlen können, Druck auf die US-Regierung. Sie soll die Förderung von Biosprit aussetzen. Derzeit werden dem konventionellen Benzin an den amerikanischen Tankstellen 15 Prozent Bioethanol beigemischt. E15 hatte die Umweltbehörde EPA erst in diesem Jahr zugelassen. Nun fürchten die Fleischerzeuger, dass Mais als Futtermittel so teuer wird, dass sich Viehzucht nicht mehr rentiert.

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Selbst wenn das kommende Jahr eine bessere Ernte bringt, wird die Biospritproduktion den Maispreis hochhalten.

Laut einer Studie des US-Landwirtschaftsministeriums wird die weltweite Produktion von Bioethanol bis 2021 um weitere 40 Prozent wachsen.

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