AOK-Studie: Wer zum Hausarzt geht, wird besser betreut

AOK-Studie: Wer zum Hausarzt geht, wird besser betreut

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Laut einer AOK-Studie können Sie Krankenhausaufenthalte verhindern, wenn Sie sich regelmäßig bei einem Hausarzt vorstellen.

Eine Studie der AOK hat ergeben, dass Versicherte von einer engen Bindung an den Hausarzt profitieren. Dadurch erhöhen sich zwar die Arztkontakte - Krankenhauseinweisungen nehmen dafür deutlich ab.

Patienten mit fester Bindung an einen bestimmten Hausarzt müssen nach Darstellung der AOK Baden-Württemberg seltener in die Klinik und bekommen weniger Medikamente verordnet. Laut einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie der Universitäten Frankfurt und Heidelberg konnten im Südwesten mit der intensiveren Behandlung durch den Hausarzt 4500 Krankenhauseinweisungen vermieden werden.

In ihrem Bericht bestätigten die Wissenschaftler, dass besonders chronisch kranke und ältere Menschen von der sogenannten Hausarztzentrierten Versorgung profitieren.

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Die zehn größten Krankenkassen 2014

  • Platz 10

    In Niedersachsen hat die AOK die Nase vorn. Insgesamt hat die AOK Niedersachsen 2,4 Millionen Versicherte - damit schafft sie es im Jahresranking 2013 gerade noch unter die Top Ten der deutschen Krankenkassen.

    Quelle: dfg, Stand 3.2.2014

  • Platz 9

    Mit 2,7 Millionen Versicherten ist die AOK Plus die größte Krankenkasse in Sachsen und Thüringen. Deutschlandweit rangiert sie an neunter Stelle.

  • Platz 8

    Die AOK Nordwest belegt mit 2,7 Millionen Versicherten den achten Platz unter Deutschlands größten Krankenkassen. Das Unternehmen beschäftigt 7.600 Mitarbeiter.

  • Platz 7

    Die AOK Rheinland/Hamburg hat knapp 2,9 Millionen Versicherte. Im Rheinland und in Hamburg ist sie damit die größte Krankenversicherung. Das Unternehmen betreibt mehr als 100 Geschäftsstellen.

  • Platz 6

    Auf dem sechsten Platz der größten deutschen Krankenkassen befindet sich ein fusioniertes Unternehmen: Die IKK Classic. Sie ist im August 2011 aus der eher ostdeutschen IKK Classic und der eher westdeutschen Vereinigten IKK entstanden. Zusammen haben sie recht stabil knapp 3,5 Millionen Versicherte.

  • Platz 5

    An der fünften Stelle der größten Krankenkassen Deutschlands steht die AOK Baden-Württemberg. Seit Jahren sind rund 3,9 Millionen Menschen bei ihr versichert.

  • Platz 4

    In der Rangfolge liegt die AOK Bayern stabil mit 4,3 Millionen Versicherten. In Bayern hat die Krankenkasse einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent. Das Unternehmen beschäftigt 10.000 Mitarbeiter in dem Freistaat.  

  • Platz 3

    Auf Platz drei der größten deutschen Krankenkassen ist mit 6,255 Millionen Versicherten die DAK Gesundheit - der Zusammenschluss aus BKK Gesundheit und DAK. Laut eigenen Angaben ist die DAK die Krankenkasse Deutschlands, deren Wurzeln am weitesten zurückzuverfolgen sind - bis zum Jahr 1774. Allerdings verliert auch die neue Kasse Kunden. Gestartet war sie mit 6,6 Millionen Versicherten.

  • Platz 2

    Die Barmer GEK ist seit 2014 nur noch die zweitgrößte Krankenkasse Deutschlands. Sie wurde am 1.Januar 2010 gegründet und unterhält laut eigenen Angaben rund 800 Geschäftsstellen bundesweit. 8,64 Millionen Deutsche sind Anfang 2014 bei ihr versichert. In einem zweiten Ranking liegt die Kasse dagegen noch auf Platz 1: Anfang 2014 hat die Barmer GEK noch rund 400.000 zahlende Mitglieder mehr als die TK.

  • Platz 1

    Die größte Krankenkasse Deutschlands ist nach den neuesten Zahlen seit Anfang 2014 die Techniker Krankenkasse (TK). Sie gewinnt sehr stark Kunden hinzu. Anfang 2013 hatte sie 8,26 Millionen Versicherte. Mitte 2013 waren es 8,49 Millionen und zu Beginn 2014 sind 8,68 Millionen Versicherten. Damit liegt sie vor der viele Jahre führenden Barmer GEK.


Teilnehmende Versicherte verpflichten sich hierbei, in der Regel zuerst zum Hausarzt zu gehen und Fachärzte nur auf Überweisung aufzusuchen. Sie sollen dafür von ihrem Hausarzt eingehender versorgt werden.

Die neue Untersuchung ergab, dass Patienten mit festem Hausarzt im Jahr durchschnittlich drei Arztkontakte mehr hatten als nicht teilnehmende Versicherte. Überflüssige Behandlungen nähmen aber ab, unkoordinierte Facharztkontakte lägen um mehr als 20 Prozent unter der Regelversorgung.

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Ebenso würden um ein Drittel weniger Medikamente verschrieben. Entsprechend seien die Arzneikosten wesentlich geringer. Für mehr als 1,25 Millionen Versicherte und über 3800 Hausärzte in Baden-Württemberg sei die Hausarztzentrierte Versorgung etabliert.

Die Südwest-AOK investierte 2013 rund 300 Millionen Euro in den Hausarztvertrag.

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