Atlantik-Brücke: Sinnkrise eines Eliteclubs

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PremiumAtlantik-Brücke: Sinnkrise eines Eliteclubs

06. Juni 2017
von Gregor Peter Schmitz

Die legendäre „Atlantik-Brücke“ hat nur ein Lobbyziel: Amerikaliebe – auch weil die stets gut fürs Geschäft war. Aber kann man Trumps USA lieben?

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Friedrich Merz, Chef der Atlantik-Brücke, und Angela Merkel, die auch zur Brücke gehört.

Als die „Atlantik-Brücke e. V.“ gerade ihre Jahrestagung in Berlin abhielt, war alles gediegen wie immer. Der Bundesaußenminister sprach zur Eröffnung, die Diskussionen fanden im großzügigen Weltsaal des Auswärtigen Amtes statt. Und speisen durften die handverlesenen Teilnehmer aus Deutschland und den Vereinigten Staaten ganz oben im Ministerium, wo eine Terrasse Rundumblick über die Dächer der Hauptstadt erlaubt.

Und doch war alles anders. Wann immer sich eine Sitzungspause ergab, steckten viele Teilnehmer die Köpfe zusammen. Doch ihnen ging es nicht um die sonst bei derlei Treffen üblichen Fragen, wie der Freihandel besser funktionieren oder das nächste deutsch-amerikanische Gemeinschaftsprojekt aussehen könne.

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