Lawrence Summers: "Deutsche müssen uns nicht belehren"

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Obamas Chef-Wirtschaftsberater Summers hat Verständnis für Trumps Finanzmarktreform.

von Gregor Peter Schmitz

Obamas Chef-Wirtschaftsberater Summers zeigt Verständnis für Trumps Finanzmarktreform. Der US-Präsident hatte Erleichterungen für Wall Street-Banken in Aussicht gestellt.

Lawrence Summers, US-Finanzminister unter Präsident Bill Clinton und danach wichtigster Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, hat Verständnis für die Finanzmarktreform von Donald Trump. Zu den umstrittenen Plänen des neuen Präsidenten zur massiven Deregulierung der Finanzmärkte sagte Summers der WirtschaftsWoche: „Die Europäer, gerade die Deutschen, müssen uns Amerikaner wohl nicht über die Regulierung der Finanzmärkte belehren, wie es manche gerade angesichts der Ankündigungen von Trump tun. Einige der Regulierungen sind nach dem Schock der Weltfinanzkrise wirklich zu weit gegangen und haben sich als überkomplex herausgestellt. Sicherlich möchte niemand zum ungeregelten Finanzmarkt zurückkehren. Aber man sollte auch erst einmal abwarten, was die Trump-Regierung konkret vorhat, statt sich nur über die Rhetorik zu ereifern.“

Trump hat erhebliche Erleichterungen insbesondere für Wall Street-Banken in Aussicht gestellt. Das stieß auf Kritik etwa europäischer Zentralbanker, die vor einer Neuauflage der Weltfinanzkrise warnten.

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