Südkorea setzt neue Sanktionen gegen Nordkorea durch

Nach Raketentests: Südkorea setzt neue Sanktionen gegen Nordkorea durch

Südkorea reagiert auf den letzten nordkoreanischen Raketentest und setzt neue Strafmaßnahmen gegen Gruppen und Einzelpersonen aus Nordkorea durch.

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Südkorea setzt nach den letzten Raketentest von Nordkorea neue Sanktionen gegen das Land durch

Die südkoreanische Regierung hat neue Strafmaßnahmen gegen Gruppen und Einzelpersonen aus Nordkorea durchgesetzt. Das Land hoffe, die internationale Gemeinschaft werde ebenfalls entsprechend handeln, teilte die Regierung am Montag mit. Seoul reagiert mit den Sanktionen auf den nordkoreanischen Raketentest vom 29. November. Sie sollen die Finanzmittel für Pjöngjangs Waffenprogramm beschneiden.

Unter den von den Strafmaßnahmen betroffenen 20 Organisationen seien Banken und Unternehmen sowie zwölf Personen, hieß es. Diese sind entweder nordkoreanische Bankangestellte oder Mitarbeiter von Unternehmen aus China, Russland, Vietnam und Namibia.

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Der Schritt ist vor allem symbolisch, da Transaktionen zwischen den zwei Ländern seit Jahren verboten sind. Die Maßnahme solle die internationale Gemeinschaft an die Risiken erinnern, die Bankgeschäfte mit den Sanktionierten mit sich brächten, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Einheitsministeriums.

Raketentest in Nordkorea Deutschland schränkt diplomatische Beziehungen ein

Deutschland reagiert auf den erneuten nordkoreanischen Raketentest und zieht einen Diplomaten aus Pjöngjang ab. Die Forderungen der USA nach dem Abbruch der Beziehungen zu Nordkorea wurde größtenteils abgelehnt.

Rakete Nordkorea Quelle: dpa

Davon unabhängig begannen Südkorea, Japan und die USA am Montag gemeinsame, zwei Tage dauernde Militärübungen zum Aufspüren von Raketen. Die UN-Botschafterin der USA hat die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, die diplomatischen Beziehungen zu Pjöngjang einzustellen.

Die nordkoreanische Führung hatte Ende November eine ballistische Interkontinentalrakete getestet, die angeblich das US-Festland erreichen kann. Südkorea bezeichnete das als Provokation und forderte umgehend härtere Sanktionen.

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