++ Liveblog ++: Gabriel soll Außenminister werden - Zypries Wirtschaftsministerin

++ Liveblog ++: Gabriel soll Außenminister werden - Zypries Wirtschaftsministerin

, aktualisiert 24. Januar 2017, 16:11 Uhr
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Sigmar Gabriel räumt den Platz an der Spitze des Wirtschaftsministerium – und wechselt ins Auswärtige Amt.

Quelle:Handelsblatt Online

SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz. Stattdessen soll Martin Schulz Kanzlerin Angela Merkel im Herbst herausfordern und die Partei führen. Die Ereignisse des Tages im Liveblog.

Sigmar Gabriel verzichtet auf die Kanzlerkandidatur der SPD und gibt auch den Parteivorsitz ab. Er werde den früheren Präsidenten des EU-Parlaments Martin Schulz als Kanzlerkandidat vorschlagen, sagte Gabriel am Dienstag laut Teilnehmern einer SPD-Fraktionssitzung. Die Ereignisse des Tages im Liveblog.

+++ Zypries neue Wirtschaftsministerin? +++

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Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nach seinem Verzicht auf die SPD-Kanzlerkandidatur Außenminister werden. Als neue Wirtschaftsministerin soll in einer Sondersitzung der Bundestagsfraktion an diesem Mittwoch seine bisherige Staatssekretärin Brigitte Zypries vorgestellt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus SPD-Kreisen erfuhr.

+++ SPD will Bundesparteitag vorziehen +++

Der für Ende Mai geplante SPD-Bundesparteitag wird Parteikreisen zufolge vorgezogen für die Wahl eines neuen Parteivorsitzenden. Im Gespräch sei ein Termin in etwa vier Wochen.

+++ Klares Signale gegen weitere Koalition mit der Union +++

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht in Gabriels Entscheidung ein klares Signal gegen eine weitere große Koalition: „Mit Martin Schulz haben wir in dieser Zeit bessere Chancen“. Die SPD sei von der großen Koalition enttäuscht, sagt er dem WDR: „Wir wollen einen Neuanfang.“

+++ Petry hält nichts von Schulz +++

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hält nichts von einem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. "Symbol für EU-Bürokratie und ein tief gespaltenes Europa als Kanzlerkandidat?", twitterte sie.

+++ Linke lobt souveräne Entscheidung +++

Der Chef der Linksfraktion, Dietmar Bartsch spricht von einer „souveränen Entscheidung des SPD-Vorsitzenden“. Er werde die SPD auch weiter an ihren Taten messen, sagt er der Funke Mediengruppe.

+++ Kritik vom FDP-Chef +++

FDP-Chef Christian Lindner kritisiert die Entscheidung als "ungeordneten Rückzug". Leichtfertig werde die Stabilität Deutschlands in dieser weltpolitischen Lage aufs Spiel gesetzt. (Reporter: Rene Wagner - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1232 oder 030-2888 5168)

Quelle:  Handelsblatt Online
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