Bundesverkehrsminister Dobrindt: Ausländische Autobauer sollen VW-Beispiel folgen

Bundesverkehrsminister Dobrindt: Ausländische Autobauer sollen VW-Beispiel folgen

, aktualisiert 08. August 2017, 18:49 Uhr
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Der Bundesverkehrsminister richtet den Blick auf die ausländischen Autobauer.

Quelle:Handelsblatt Online

Verkehrsminister Dobrindt sieht nach dem VW-Vorstoß für eine Umtauschprämie für alte Dieselfahrzeuge auch ausländische Autobauer in der Pflicht. Diese sollten dem Beispiel folgen, um die Schadstoffbelastung zu senken.

BerlinNach VWs Vorstoß für eine Umtauschprämie für alte Dieselfahrzeuge sieht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die ausländischen Autobauer in der Pflicht. „Ich begrüße es, dass heute VW, Audi und Porsche die Ankündigungen aus der vergangenen Woche zügig konkretisiert haben“, sagte Dobrindt am Dienstag.

Der beschleunigte Umstieg von älteren Dieselfahrzeugen auf moderne Autos sei ein wichtiger Baustein, um die Schadstoffbelastung in den Städten zu senken. Die ausländischen Wettbewerber der deutschen Autobauer mahnte der Minister, deren Beispiel zu folgen: „Die internationalen Hersteller sind dringend aufgefordert, mit vergleichbaren Maßnahmen ihren Beitrag zur Reduzierung von NOx zu leisten.“

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Die führenden deutschen Autobauer – neben dem VW-Konzern auch BMW und Daimler – hatten beim Diesel-Gipfel in der vergangenen Woche konkrete Maßnahmen zur Schadstoffminderung zugesagt. Eine davon war die einer eigenfinanzierten Prämie für den Umstieg von alten Diesel-Fahrzeuge auf schadstoffärmere Modelle.

BMW hatte bereits eine solche Prämie von bis zu 2000 Euro angekündigt. Auch Daimler gab nun bekannt, Neuwagenkäufer mit einer Prämie zu locken: Wer noch in diesem Jahr einen umweltfreundlichen Mercedes kauft, kann mit 2000 Euro rechnen.

Volkswagen teilte mit, man biete Abwrackprämien für die Konzernmarken VW, Audi, Porsche und Skoda von 2000 bis 10.000 Euro an – je nach Neuwagenmodell. Die Angebote gelten für Diesel-Pkw der Schadstoffklassen Euro 4 und älter – und zwar bis Ende des Jahres.

Quelle:  Handelsblatt Online
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