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Martin SchulzDeutschland muss Bildungsland Nummer eins werden

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat ein Konzept für eine umfassende Bildungsreform vorgelegt. Das Konzept sieht milliardenschwere zusätzliche Investitionen vor – zum Beispiel für mehr Ganztagsplätze. 28.08.2017 - 13:18 Uhr

Martin Schulz: Deutschland muss Bildungsland Nummer eins werden

Foto: AP

Viele Extra-Milliarden für Schulen, eine Million Ganztagsschulplätze, mehr Mitsprache des Bundes: Die SPD will bei einem Wahlsieg die Bildungspolitik umkrempeln. Kanzlerkandidat Martin Schulz und die sieben SPD-Ministerpräsidenten präsentierten am Montag in Berlin gemeinsame Vorschläge für eine „nationale Bildungsallianz“.

Schulz sagte, das Bildungssystem sei nicht schlecht, man dürfe die Augen vor bestehenden Defiziten aber nicht verschließen. Noch immer sei Herkunft wichtiger als Talent. „Deutschland kann mehr, wir wollen mehr. Wir wollen Deutschland zum Bildungs- und Qualifizierungsland Nummer eins in Europa machen“, sagte Schulz. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz - das eine Einmischung des Bundes in die Schulpolitik untersagt - müsse weg. „Der Bund darf nicht an den Schultoren stehenbleiben“, sagte Schulz. Falls er Kanzler werde, solle der Bund - zusätzlich zu den kürzlich beschlossenen 3,5 Milliarden Euro - weitere zwölf Milliarden Euro in den Schulbereich, der Ländersache ist, investieren.

Die Union, deren Unterstützung die Sozialdemokraten für nötige Grundgesetzänderungen bei ihrer Bildungsallianz benötigten, hat Schulz' Vorschläge bereits zurückgewiesen. Der SPD-Chef sagte, er werde die Bildungsallianz durchsetzen - „egal wie“. Er sei sicher, „wenn es Geld gibt, sind die CDU-Ministerpräsidenten die ersten, die kommen“.

Beste Universität im Fachbereich VWL: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Für das aktuelle Hochschulranking der WirtschaftsWoche hat die Beratungsgesellschaft Universum 540 Personalverantwortliche von Unternehmen befragt. Aus einer Liste aller Hochschulen konnten sie diejenigen wählen, deren Absolventen ihre Erwartungen am meisten erfüllen. Pro Fach konnten sie mehrere Unis nennen. Der Schwerpunkt des Rankings liegt auf wirtschaftsnahen Fächern wie BWL, Maschinenbau, Informatik oder Jura. Universitäten, die ihre Studenten auf die Digitalisierung vorbereiten, schnitten in der Regel besser ab, als andere.
Das trifft im Fachbereich Volkswirtschaftslehre offenbar voll auf die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zu: 23,8 Prozent der befragten Personaler gaben an, sehr positive Erfahrungen mit den Absolventen dieser Uni gemacht zu haben. Das ist der höchste Wert in diesem Fachbereich. Insofern kann sich die Frankfurter Hochschule getrost als Deutschlands beste Uni für VWL bezeichnen.

Foto: dpa

Beste Universität im Bereich Wirtschaftsinformatik: Technische Universität Darmstadt

Die Absolventen dieser Universität konnten im Bereich Wirtschaftsinformatik die meisten Personaler von sich überzeugen (28,7 Prozent).

Quelle: Technische Universität Darmstadt / PR

Foto: PR

Beste Universität im Bereich Naturwissenschaften: Technische Universität Berlin

22,3 Prozent der befragten Personaler sind von den Absolventen der TU Berlin überzeugt.

Quelle: TU-Pressestelle / Dahl

Foto: PR

Beste Universität im Bereich BWL: Universität Mannheim

40,2 Prozent der befragten Personaler haben schon gute Erfahrungen mit Absolventen dieser Universität gemacht.

Foto: PR

Beste Universität im Bereich Elektrotechnik: Technische Universität München (TU)

Die meisten Personaler dieser Fachrichtung haben schon gute Erfahrungen mit dieser Universität gehabt (30,8 Prozent).

Foto: TobiasK

Foto: CC

Beste Universität im Bereich Jura: LMU München

Die Absolventen der Ludwig-Maximilians-Universität München (kurz LMU) konnten 20,8 Prozent der Personaler von sich überzeugen.

Foto: Rufus46

Foto: CC

Beste Uni in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und Maschinenbau: RWTH Aachen

Im Vergleich zu den Vorjahren hat Universum die Befragungs-Methode angepasst. Die Antworten der Personaler wurden gewichtet. Das bedeutet: Ihre Antworten beeinflussen das Ranking stärker oder schwächer, je nachdem, ob ihre Branche in der Umfrage im Vergleich zur deutschen Firmenlandschaft über- oder unterrepräsentiert ist. Daher lassen sich die aktuellen Ergebnisse des WiWo-Hochschulrankings nicht direkt mit Umfrageergebnissen aus den Vorjahren vergleichen. Dennoch: Die RWTH Aachen ist immer unter den Top Ten. In diesem Jahr ist sie sogar die erfolgreichste Universität des Rankings. In drei Fachbereichen hat sie den ersten Platz erreicht.

49,3 Prozent der Personaler sind mit den Absolventen des Bereichs Wirtschaftsingenieurwesen zufrieden. Im Fachbereich Maschinenbau konnten die Aachener 35,1 Prozent der Personaler von sich überzeugen. Auch im Bereich Informatik gaben mit 27,9 Prozent die meisten Personaler den Absolventen der RWTH gute Noten. Dazu kommen zwei dritte Plätze in der Elektrotechnik und den Naturwissenschaften.

Quelle: RWTH Aachen / PR - Peter Winandy

Foto: PR

dpa
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