Martin Schulz: Spitzenpolitiker sind angemessen bezahlt

Martin Schulz: Spitzenpolitiker sind angemessen bezahlt

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Martin Schulz: Spitzenpolitiker sind angemessen bezahlt

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hält die Bezahlung von Spitzenpolitikern für in Ordnung.

„Man kann von dem, was wir bekommen, in Unabhängigkeit arbeiten“, sagte er am Mittwochabend in der ARD-Sendung „Maischberger“. Das gelte für das Kanzlergehalt und die Abgeordnetendiäten. Der SPD-Chef, der nicht im Bundestag sitzt, bekommt von seiner Partei ein Gehalt. Auf die Frage, ob er davon gut leben könne, sagte er: „Sehr“. 

Der frühere SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte 2013 im Wahlkampf moniert, viele Sparkassendirektoren würden mehr als Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verdienen. Sie kommt auf jährlich etwa 230 000 Euro. Schulz sagte, er habe Steinbrücks Kritik schon damals nicht für sehr sinnvoll gehalten. „Ich gehöre nicht zu den Leuten, die Geld oder Bezahlung zum Kriterium meines politischen Engagements gemacht haben.“ 

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Zu Wochenbeginn hatte die SPD Eckpunkte ihres Wahlprogramms veröffentlicht. Leerstellen finden sich noch bei Steuern und Rente. Schulz kündigte an, hier bald konkret zu werden. Gerade bei den Steuern nehme er sich Zeit für ein seriös durchgerechnetes Angebot. Er höre doch schon den Vorwurf an die SPD: „Alles nicht stimmig, alles nicht durchgerechnet, die Wahlversprechen nicht solide finanziert.“ Schulz beklagte, der Union werde bei Steuern automatisch mehr Kompetenz zugebilligt als der SPD. So würden Steuerversprechen von CDU/CSU öffentlich weniger kritisch überprüft als Konzepte der SPD.

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