Manchester-Attentat: Angreifer soll sich von Mutter verabschiedet haben

Manchester-Attentat: Angreifer soll sich von Mutter verabschiedet haben

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Bei einem Anschlag auf ein Popkonzert in Manchester sind laut Polizeiangaben mindestens 23 Menschen getötet und 59 verletzt worden. Nun werden mehr Informationen über den mutmaßlichen Täter ermittelt.

Laut einer lybischen Anti-Terror-Einheit soll sich der Attentäter von Manchester vor der Tat von seiner Mutter verabschiedet haben. Die lybischen Ermittler glauben laut einem Sprecher, der Täter habe allein gehandelt.

Der mutmaßliche Manchester-Attentäter Salman Abedi soll wenige Stunden vor seinem Anschlag mit seiner Mutter telefoniert haben. „Verzeih mir“, habe der 22-jährige Abedi dabei zu ihr gesagt, berichtete der Sprecher einer libyschen Anti-Terror-Einheit, Ahmed bin Salem, am Donnerstag.

Die Mutter und drei seiner Geschwister seien in Libyen zur polizeilichen Befragung vorgeladen worden, sagte Bin Salem. Die Mutter habe gesagt, dass ihr Sohn erst vor vier Tagen aus Libyen nach England gereist sei. Am Tag des Anschlags habe er sie dann noch einmal angerufen. „Er verabschiedete sich“, sagte Bin Salem.

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Ein weiterer Bruder des bei dem Anschlag getöteten Abedi, Haschim, sowie sein Vater waren am Mittwoch in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen worden. Die libyschen Ermittler glauben laut Bin Salem, dass der Attentäter alleine gehandelt habe. Der Bruder habe ihnen berichtet, dass Abedi im Internet gelernt habe, wie man Sprengsätze baut. Er habe sich um einen „Sieg für die Terrormiliz Islamischer Staat“ bemüht.

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