Werner Faymann: Zweite Karriere für Österreichs Ex-Bundeskanzler

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Werner Faymann

von Silke Wettach

Österreichs ehemaliger Bundeskanzler Werner Faymann arbeitet an einer neuen Karriere: Er will für die Vereinten Nationen aktiv werden.

Gut zwei Monate nach seinem Rücktritt als österreichischer Bundeskanzler arbeitet Werner Faymann (SPÖ) an seiner neuen Karriere. Nach Informationen der WirtschaftsWoche will der 56-jährige für die Vereinten Nationen in Sachen Flüchtlinge aktiv werden. Am Montag war er in Brüssel, um mit EU-Ratspräsident Donald Tusk, Europaparlamentspräsident Martin Schulz und Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker über das Thema zu sprechen.

Faymann wird es aber wohl nicht bei dieser Tätigkeit belassen. Ende Juni hat er sich Faymann bereits in das österreichische Lobbyregister eingetragen und als Aufgabenfelder „Beratung“ und „Public Affairs“ angegeben. In Österreich gibt es keine Karenzzeit, die den Übergang von öffentlichen Ämtern in die Privatwirtschaft regelt.

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Sein Engagement im Bereich Flüchtlinge löst in der österreichischen Politik Überraschung aus. "Es wird interessant sein zu sehen, welches Gesicht von Werner Faymann in dieser Rolle zum Vorschein käme“, sagte die liberale Europa-Abgeordnete Angelika Mlinar der WirtschaftsWoche. „In Österreich und Brüssel ist er ja gerade in der Flüchtlingspolitik als Mann der 180-Grad-Wendung bekannt." Während Faymann im September 2015 noch für die Offenhaltung der Grenzen zu Ungarn plädierte nach dem Motto „Balken auf für die Menschlichkeit“, beharrte er wenige Monate später auf eine Obergrenze.

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