Inflation in der Euro-Zone: Preise steigen weniger als erwartet

Inflation in der Euro-Zone: Preise steigen weniger als erwartet

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Die Preise stiegen im Januar nur um 0,3 Prozent. In einer ersten Schätzung war noch von plus 0,4 Prozent die Rede.

Das Statistikamt Eurostat stellte fest, dass die Preise in der Euro-Zone im Januar noch weniger gestiegen sind als angenommen. Investoren erwarten nun weiter sinkende Preise – und hoffen auf noch mehr EZB-Milliarden.

Der Preisauftrieb im Euroraum hat sich Anfang des Jahres nur geringfügig verstärkt. Im Januar stiegen die Verbraucherpreise zum Vorjahr um 0,3 Prozent, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Das war ein Anstieg um 0,1 Punkte - eine erste Eurostat-Schätzung Ende Januar hatte noch ein Plus von 0,2 Punkten genannt.

Im Monatsvergleich fielen die Verbraucherpreise zu Jahresbeginn um 1,4 Prozent. Erstmals erfolgte die Berechnung mit Bezug auf das neue Basisjahr 2015 anstatt 2005. Deswegen sind zuvor veröffentlichte Werte mit den jetzigen Werten nur begrenzt vergleichbar.

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Der Einfluss der Energiepreise ist weiter erheblich. Sie drücken die Gesamtinflationsrate aber nicht mehr so stark wie zuvor. Energie war im Januar 5,4 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Im Dezember waren die Energiepreise um 5,8 Prozent gefallen, im November um 7,3 Prozent.

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Die Inflationsrate liegt weiter deutlich unter dem Preisziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent anstrebt. Dieses Ziel wird seit langem verfehlt, deshalb lockerte die Notenbank ihre Geldpolitik erheblich.

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