Städteranking 2014: Die besten Städte für Familien

exklusivStädteranking 2014: Die besten Städte für Familien

von Konrad Fischer

Beim Thema Familienfreundlichkeit punkten im exklusiven WiWo-Städteranking vor allem kleinere Uni-Städte. Zudem holen einige Industriestädte auf, während die Städte aus dem Westen abfallen.

Wo die Wirtschaft brummt, ist nicht zwangsläufig auch das Leben besonders attraktiv. Volle Straßen, hohe Mieten, wenig Grünflächen ­– das schreckt ab und verleitet Bürger dazu, sich im Umland anzusiedeln. Damit eine Stadt dauerhaft funktioniert, muss sie deshalb einen Spagat schaffen: Der wirtschaftliche Erfolg darf nicht auf Kosten der Lebensqualität gehen. Wer das verpasst, setzt eine Abwärtsspirale in Gang. Ist der Standort nicht mehr lebenswert, wollen weniger Menschen in diese Stadt ziehen. Das macht es für Arbeitgeber schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden und kann sie letztlich ebenfalls zur Abwanderung bewegen.

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Infografik Die besten Städte 2014

In unserer Infografik finden Sie die das Niveau- und Dynamikranking sowie die Stärken- und Schwächenprofile aller untersuchten Städte des gemeinsamen Rankings der WirtschaftsWoche und Immobilienscout24.

WirtschaftsWoche Städteranking 2014

Jenseits der großen Zentren

Aufbauend auf dem umfassenden WiWo-Städteranking haben wir deshalb in diesem Jahr erneut das Ranking „familienfreundliche Stadt“ errechnet. Für das Ranking „familienfreundliche Stadt“ wurden die 69 kreisfreien Großstädte in Bezug auf sechs Faktoren verglichen. Zum einen flossen die Bildungschancen in die Bewertung ein, dafür wurden die Städte nach dem Anteil von Schulabbrechern ohne Abschluss und der Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen verglichen. Zudem flossen die Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder in die Bewertung mit ein, dafür wurde die Anzahl von Kita-Plätzen verglichen. Außerdem wurde das städtische Umfeld auf seine Familienfreundlichkeit beurteilt. Dafür wurden die Anzahl der Straftaten und der Anteil naturnaher Flächen am Stadtgebiet untersucht. Zuletzt fließt eine Komponente ein, die abbildet, inwiefern das Verhalten der Bewohner der Städte selbst das familienfreundliche Klima spiegelt: Dafür wurde die Anzahl der Geburten pro Frau im entsprechenden Alter (Fertilität) verglichen.

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Die besten Städte für Familien: Punkte im Familienindex des Wiwo-Städterankings. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Wie zu vermuten finden sich die Sieger in Sachen Familienfreundlichkeit auch in diesem Jahr jenseits der großen Zentren. Mit Darmstadt und Jena teilen sich diesmal zwei Städte den ersten Platz, die schon im vergangenen Jahr an der Spitze standen. Jena, im vergangenen Jahr noch auf Platz 2, hat sich seitdem noch einmal deutlich verbessert. In Jena ist die Versorgung mit Kita-Plätzen so hoch wie in keiner anderen Stadt, die Anzahl der Schulabgänger ohne Abschluss (Platz 5) und der Straftaten (Platz 4) ist hier besonders gering. Auf den Plätzen folgen wie in den vergangenen Jahren die Städte Erlangen, Heidelberg und Potsdam. An der Spitze liegen also nach wie vor in erster Linie klassische Universitäts- und Verwaltungsstandorte. Vor allem die geringe Größe und das hohe Bildungsniveau vor Ort – das mit geringeren Kriminalitätsraten und besseren Jobperspektiven einhergeht – kommen diesen Städten zu Gute.

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